Leserpost zur Tierheim-Debatte : „Treten Sie zurück!“

Herr Oberbürgermeister Jann Jakobs!

Bitte haben Sie doch Achtung vor sich selbst und treten als Oberbürgermeister der Stadt Potsdam mit sofortiger Wirkung zurück! Wie können Sie einen zweckgebundenen Vertrag für ein Tierheimgrundstück unterschreiben, ohne überhaupt prüfen zu lassen, ob dieses Grundstück dafür geeignet ist?

Überhaupt: Wie ist eine Frau Müller-Preinesberger im Amt noch tragbar, die mit allen Möglichkeiten und Mitteln versucht, dieses Projekt zu sabotieren, welches auf Wunsch zahlreicher Bürger hin dringend gefördert werden muss (Abstimmung Potsdamer Bürgerhaushalt 2011 und 2014). Wie kann jemand die Geschicke einer Stadt leiten, wenn er lieber seinen eigenen Kleinkrieg führt? Wie kann man einen Vertrag für ein Tierheim unterzeichnen, der am Ende von der kommunalen Aufsichtsbehörde abgelehnt wird? Sie sind ein hoch bezahlter Politiker mit gut bezahlten Angestellten und Anwälten! Also wie kann so etwas passieren? Würfeln Sie ihre Entscheidungen neuerdings, oder sind Sie einfach nur überfordert? In einer Firma würden jetzt Köpfe rollen. Diese Stadt hat sieben lange Jahre gebraucht (!), um für den Tierschutzverein Potsdam ein geeignetes Gelände zu finden, nachdem das alte Gelände 2007 von der Stadt geschlossen wurde. Und nun steht das neue Projekt wieder vor dem Aus? Wird es weitere sieben Jahre dauern, bis diese Stadtverwaltung sich bewegt? Sie sind Bürgermeister, wurden von den Bürgern gewählt, um die Interessen der Bürger dieser Stadt zu vertreten! Scheinbar ist ihnen das nicht mehr ausreichend bewusst. Es stimmt mich traurig, wie man den Tierschutz und das Ehrenamt in dieser Stadt mit Füßen tritt. Es ist ein Skandal, wie Politiker dieser Stadt den Bürgerwillen der Potsdamer ignorieren beziehungsweise laienhaft abnicken. Zur Erinnerung: Sie haben 2007 versprochen: Potsdam bekommt ein Tierheim!

Norman Winter, Potsdam