Kultur : Zum Tod von Rainer Fürstenberg

Er hat mit seinen Skultpuren der Gegenwartskunst in Potsdam ein Profil gegeben, das weit über die Landesgrenzen hinaus erkannt wurde. Denn Rainer Fürstenberg war ein Künstler mit eigener Handschrift. 1961 in Potsdam geboren, begann er 1989 sein Studium an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein, im Bereich Metallplastik. In Potsdam waren seine Arbeiten regelmäßig in den Galerien von Rainer Sperl und Werner Ruhnke zu sehen. Bis Frühjahr 2010 stand seine drehbare Skulptur „Mirakel – der goldene Käfig“ fast sieben Jahre lang auf der Freundschaftsinsel, wo sie im Rahmen des Projekts „arte e vita – Inseln der Utopien“ von Fürstenberg extra für die Freundschaftsinsel geschaffen wurde. Für das kommende Jahr plante Rainer Sperl eine Ausstellung mit Skulpturen von Fürstenberg in seiner neuen Galerie im Gebäude der Fachhochschule zwischen Stadtschloss und Bibliothek. Auf den 500 Quadratmetern hätten seine Skulpturen viel Raum zur Entfaltung. Ob es eine Ausstellung geben wird, ist derzeit fraglich. Wie die PNN am Freitag erfuhren, ist Rainer Fürstenberg am Donnerstag freiwillig aus dem Leben geschieden. PNN