• Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf veranstaltet eine Summer School zum Story Telling

Summer School der Filmuniversität Babelsberg : Die Kunst des Geschichtenerzählens

Gibt es typisch afrikanische Erzählweisen? Ein Sommerkurs der Filmuniversität Babelsberg untersucht das Storytelling im afrikanischen Kontext

Helena Davenport
Land der Geschichten. Ausstellung "Congo Tales. Geschichten aus Mbomo" zeigt Fotos von Pieter Henket.
Land der Geschichten. Ausstellung "Congo Tales. Geschichten aus Mbomo" zeigt Fotos von Pieter Henket.Repro: Andreas Klaer

Das Storytelling, das Geschichtenerzählen, gehört zur reichen Tradition des afrikanischen Kontinents. Eine der aktuellen Schauen im Museum Barberini - "Congo Tales. Geschichten aus Mbomo" - beschäftigt sich gerade damit. Aber was bedeutet Authentizität in diesem Zusammenhang? Gibt es narrative Strukturen und Prozesse, die für afrikanische Kontexte und Erzähler typisch sind, die sich als afrikanisch definieren? Was können afrikanische Filmschaffende und auch Pädagogen tun, um erfolgreich Räume und Vertriebswege für indigenes Geschichtenerzählen zu schaffen? 

Diesen und weiteren Fragen ist die Summer School African Storytelling gewidmet, die das Goethe Institut Südafrika und die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf vom 22. bis zum 26. September gemeinsam in Babelsberg veranstalten. Internationale Experten tauschen sich bei Vorträgen, Diskussionen oder Screenings aus. Die Eröffnung findet am Samstag, dem 22. September, im Filmmuseum statt. Anmeldungen werden ab sofort auf der Website der Filmuniversität entgegengenommen.