• Mehr Förderung für Potsdams Kultur: Rund 100.000 Euro für Kunst und Musik

Mehr Förderung für Potsdams Kultur : Rund 100.000 Euro für Kunst und Musik

Nach einer ersten Förderrunde im März gibt es nun wieder Geld für 20 künstlerische Vorhaben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Beteiligungsformaten.

Das Theater Nadi, hier mit "Tokpela Erscheinen und Entschwinden", erhält für ein neues Projekt 8000 Euro.
Das Theater Nadi, hier mit "Tokpela Erscheinen und Entschwinden", erhält für ein neues Projekt 8000 Euro.Foto: Stephan Gloede promo

Potsdam - Die Stadt Potsdam nimmt erneut knapp 100.000 Euro für kulturelle Projekte im Jahr 2021 in die Hand. Insgesamt zwanzig Projekte unter anderem aus den Bereichen Darstellende Kunst, Bildende Kunst und Musik erhalten Förderungen in Höhe von 1000 bis 8000 Euro. Darüber informierte am 17. Juni der Kulturausschuss.

Bei der Auswahl stand laut Jurymitglied Reiko Käske, stellvertretender Leiter des Lindenpark, ein Frage im Mittelpunkt: "Wo gibt es Beteiligungsformate?" Zur Jury gehörten außer Käske der Musiker und Tontechniker Marc Eisenschink vom Hans Otto Theater, Ulrike Schlue vom Offenen Kunstverein sowie Peter Ulrich Weiß vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung.

Die höchsten Summen erhalten Lindenpark und Theater Nadi

Die höchste Summer erhält mit 8094 Euro die Stiftung SPI für ein Jugendkultur-Festival namens "Colorossa", das am 13. und 14. August im Lindenpark stattfinden soll. In beinahe gleicher Höhe wird das Theater Nadi unterstützt, das damit ein nicht näher benanntes, über mehrere Monate anberaumtes interkulturelles Theaterprojekt stemmen will - und ursprünglich dafür rund 30.000 Euro beantragt hatte.

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Nur geringfügig weniger erhalten Ruben Wittchow für ein Musiktheaterprojekt für Kinder und Jugendliche in den Monaten Juli bis Dezember, Tyrone Nalenz, der mit einem Projekt die Gemeinschaft unabhängiger Musiker in Potsdam fördern will, die Illustratorin Nora Fritz für Mixed Media Ausstellungen und der Sprecher Harry Kühn für ein Audio-Guide-Projekt.

Geschichten am Gartenzaun

Besondere Erwähnung fanden die "Geschichten am Gartenzaun" von Gabriele Struck, die sich, so Käske, des Hundes als künstlerisches Mittel bedient, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Insgesamt wurden 99.694 Euro vergeben. Im März waren bereits 175.900 Euro an 37 Künstler:innen und Einrichtungen als kommunale Projektförderung vergeben worden. 

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