Kultur : KULTURNOTIZEN

Begreifen, was nicht ist

Das Unfassbare ist geschehen: Die fünfzehnjährige Tochter Marlene stirbt fünfeinhalb Monate nach der Diagnose eines aggressiven Nierentumors. Schmerz, Verzweiflung, Wut. Warum wir? Die Potsdamer Autorin Daniela Berg und Mutter von Marlene gewährt in ihrem Buch „Begreifen, was nicht ist. E-Mails nach dem Tod meiner Tochter“ sehr persönliche Einblicke in ihre Gefühlswelt. Sie stellt es am Donnerstag, dem 15. März, um 19 Uhr im Weberhäuschen, Karl-Liebknecht-Straße 28 vor. Ein unglaublich mutiges und offenes Buch, heißt es in der Ankündigung. Die E-Mail-Korrespondenz und eine ganz eigene Lyrik, die im Wechsel aller Trauerphasen das Loslassen und zugleich das Erinnern, das Bewahren und den Wert von Verbundenheit und Glück thematisieren. Daniela Berg ist freiberufliche Theologin, Trauerrednerin und Supervisorin. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: (0331) 62 00 250.

Figurentheater Wilde & Vogel

„Die Empfindsamkeit der Giganten“ heißt das neue Stück des Figurentheaters Wilde & Vogel, das sich am heutigen Samstag um 20 Uhr auf den Weg der Musen und Geister begibt. Zu sehen ist die Inszenierung, in der der österreichische Puppenspieler Christoph Bochdansky mitwirkt, im T-Werk, Schiffbauergasse, anlässlich von 25 Jahre Unidram. PNN

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