• KulturMachtPotsdam ruft zu Aktion am 1. Mai auf: Eimerweise Kunst am Alten Markt

KulturMachtPotsdam ruft zu Aktion am 1. Mai auf : Eimerweise Kunst am Alten Markt

Das Bündnis KulturMachtPotsdam will am 1. Mai für Sichtbarkeit der Künstler in der Pandemie sorgen: Am Alten Markt sollen leere Eimer zum Sinnbild kunstferner Ersatztätigkeiten werden.

Viele Kulturschaffende sind in der Pandemie auf kunstferne Ersatztätigkeiten angewiesen. Darauf will KulturMachtPotsdam am 1. Mai hinweisen. 
Viele Kulturschaffende sind in der Pandemie auf kunstferne Ersatztätigkeiten angewiesen. Darauf will KulturMachtPotsdam am 1. Mai...Foto: dpa

Potsdam - Eimerweise Kunst: Unter diesem Motto will das Bündnis #KulturMachtPotsdam am 1. Mai auf die desolate Situation der Kulturschaffenden in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. „Kultur braucht Perspektive. Jetzt erst recht“, schreibt die Initiative in der Ankündigung.

Geplant ist eine „demonstrative Aktion“ auf dem Alten Markt: Künstler:innen und jene, die sich solidarisch zeigen wollen, sind aufgerufen, einen leeren Eimer am Obelisken aufzustellen – und dann wieder zu gehen. Die Eimer würden so zum Sinnbild, schreibt das Bündnis: „für die Ersatzarbeiten, denen Künstler:innen oftmals mangels der Möglichkeit zur Ausübung ihres Berufs stellvertretend nachgehen müssen.“ Zwischen 16 und 19.30 Uhr sind die Eimer wieder abzuholen.

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Aufmerksamkeit durch Deplatziertheit in der historischen Mitte

Angedacht sei coronabedingt keine Installation, „die Menschen zum Stehenbleiben animiert“. Vielmehr soll sie „durch ihre Deplatziertheit in der historischen Mitte eine besondere Aufmerksamkeit für das gemeinsame Anliegen“ generieren. Beteiligte sind eingeladen, die Aktion unter den Hashtags #EimerweiseKunst und #KunstimEimer in den sozialen Netzwerken zu begleiten.

Mit der Aktion will das Netzwerk besonders auf seine kulturpolitischen Forderungen aufmerksam machen. Die waren im Februar erstmals formuliert worden. Genannt wurden dort unter anderem der Wunsch nach mehr Teilhabe an den Planungen der Stadtentwicklung, mehr Transparenz in den Förderungen – und mehr Sichtbarkeit für Kulturprojekte.

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