• Geld für Action und Vampire: Liam Neeson dreht in Babelsberg

Geld für Action und Vampire : Liam Neeson dreht in Babelsberg

Der Film „Retribution“ mit dem britischen Schauspieler wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt. Insgesamt werden 30 Film- und Serienprojekte mit 4,7 Millionen Euro gefördert.

Der britische Schauspieler Liam Neeson.
Der britische Schauspieler Liam Neeson.Foto: picture alliance/dpa

Potsdam – Der britische Schauspieler Liam Neeson dreht wieder im Studio Babelsberg: Die Filmstudios bekommen für den Actionthriller „Retribution“ 600.000 Euro Fördergeld vom Medienboard Berlin-Brandenburg, wie die gemeinsame Filmförderung der beiden Bundesländer am Donnerstag mitteilte. Der Film dreht sich um einen Bankangestellten, der eine Bombendrohung erhält, als er seine Kinder zur Schule fährt – sein Auto würde demnach explodieren, wenn er anhält. 

Regie führt der US-Amerikaner Nimród Antal („Motel“). Es handelt sich um das Remake eines spanischen Films von 2015. Neben Neeson, der in Babelsberg bereits für „Unknown Identity“ vor der Kamera stand, gehören auch Embeth Davidtz („Grey’s Anatomy“), Jack Champion („Avatar 2“) und Nachwuchstalent Lily Aspell („Wonder Woman 1984“) zur Schauspielriege.

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"Dracula"-Motive aufgegriffen

Weitere 600.000 Euro Medienboard-Geld gibt es für den Vampirfilm „The Last Voyage Of The Demeter“. Der norwegische Regisseur André Øvredal greift darin Motive aus dem Roman „Dracula“ von Bram Stoker auf. Es geht um das Schicksal der Crew des russischen Schiffes Demeter, das Dracula aus Transsylvanien nach England bringt. Vor der Kamera stehen unter anderem Corey Hawkins („Straight Outta Compton“), Aisling Franciosi („The Nightingale“) und Liam Cunningham („ Game of Thrones“).

Insgesamt fördert das Medienboard 30 Film- und Serienprojekte mit 4,7 Millionen Euro. Geld gibt es unter anderem auch für die Dokumentarfilmabsolventin Reem Karssli von der Filmuni Babelsberg und ihren Film „My Revolution“. Sie hatte bereits vor ihrer Flucht aus Syrien damit begonnen, den Alltag im Krieg mit der Kamera festzuhalten. 

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