Coronavirus-Pandemie : Laschets Sohn fädelte Masken-Deal für Mode-Hersteller ein

Rennen um Corona-Impfstoff nimmt an Tempo zu + Regierung beschließt Aufbau nationaler Notfallreserve + Merkel missfallen Hotelöffnungen + Der Newsblog.

Julia Bernewasser Christopher Stolz
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.Foto: imago images/Revierfoto

Ein überraschender Kontakt zwischen dem Mode-Hersteller van Laack und der Düsseldorfer Staatskanzlei ruft die Opposition in Nordrhein-Westfalen auf den Plan: Laut van Laack-Inhaber Christian von Daniels hatte der Sohn des Ministerpräsidenten, Mode-Blogger Johannes „Joe“ Laschet, die Tür für einen großen Deal mit Kitteln und Masken geöffnet. Die SPD-Fraktion wittert „Influencer Marketing in der Staatskanzlei“ und will über eine Kleine Anfrage im Landtag wissen, was genau da los war.(mehr dazu im Newsblog unten)

Weitere Corona-News:

  • Der US-Pharmakonzern Moderna will als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen.
  • Aufgrund der Erfahrungen mit der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung den Aufbau einer nationalen Notfallreserve für medizinische Ausrüstung beschlossen. Es geht vor allem um Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und Medikamente.
  • Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gab es Stand Montagabend 317.447 aktive Fälle. Weltweit gibt es der Johns-Hopkins-Universität zufolge mehr als 63 Millionen Infektionsnachweise, mehr als 1,4 Millionen Menschen starben an oder in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung.