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Coronavirus in Deutschland und der Welt : Ärztepräsident gegen komplette Schulschließungen

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Madrid + 55 Prozent mehr Neuinfektionen in den Niederlanden + Lockdown in Auckland + Der Newsblog.

Gloria Geyer Joana Nietfeld
Schüler und Schülerinnen einer 12. Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums in Unterhaching nehmen am Unterricht teil und tragen Mundschutze.
Schüler und Schülerinnen einer 12. Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums in Unterhaching nehmen am Unterricht teil und tragen...Foto: Sven Hoppe/dpa

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat sich dagegen ausgesprochen, im Fall einzelner Corona-Infektionen ganze Schulen zu schließen. Es reiche, wenn einzelne Klassen oder Kurse zu Hause blieben.

In den Niederlanden ist die Zahl der Neuinfektionen in der vergangenen Woche erneut kräftig gestiegen. Sie erhöhte sich 55 Prozent auf 4036, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. In der Woche zuvor waren 2588 Fälle gemeldet worden. Damit setzt sich der deutliche Anstieg seit der Lockerung der Kontaktbeschränkungen im Juli fort. (mehr im Newsblog unten)

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Die Zahl der weltweit bekannten Corona-Infektionen ist innerhalb von weniger als drei Wochen von 15 Millionen auf über 20 Millionen gestiegen. Das ging am Montag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Etwa die Hälfte der bestätigten Infektionen entfielen demnach auf nur drei Länder: die USA mit mehr als fünf Millionen Infektionen, Brasilien mit über drei Millionen und gut zwei Millionen in Indien.

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gab es Stand Mittwochmorgen in Deutschland 11.426 aktive Fälle. Weltweit gibt es der Johns-Hopkins-Universität zufolge mehr als 20,2 Millionen Infektionsnachweise, rund 740.000 Menschen starben an oder in Verbindung mit dem Coronavirus.

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