Coronavirus in Deutschland und der Welt : Ärzte weisen erstmals Corona-Übertragung während der Schwangerschaft nach

Schwangere Frau übertragt Virus auf Ungeborenes + US-Regierung will doch keine Studenten ausweisen + 5,4 Millionen US-Amerikaner unversichert + Der Newsblog.

Christopher Stolz Sven Lemkemeyer
In Frankreich konnten erstmals die Covid-Übertragung auf ein Ungeborenes feststellen.
In Frankreich konnten erstmals die Covid-Übertragung auf ein Ungeborenes feststellen.Foto: Imago

Ärzte in Frankreich haben erstmals die Übertragung des Coronavirus von einer schwangeren Frau auf ihr ungeborenes Kind nachgewiesen. Frühere Forschungen hatten bereits auf die wahrscheinliche Übertragung des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind hingewiesen, konkrete Nachweise gab es jedoch bislang nicht. (mehr im Newsblog unten).

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Die US-Regierung rückt von ihrem Plan ab, gewisse ausländische Studierende zur Ausreise zu zwingen, wenn ihre Kurse nur noch über das Internet abgehalten werden sollten. Bundesrichterin Allison Burroughs gibt eine Einigung der Regierung mit den Universitäten Harvard und MIT bekannt, durch die das Vorhaben hinfällig geworden sei. Die Institute haben gegen die Pläne geklagt. Die Regierung hatte die Maßnahme mit der Pandemie begründet.

Einer Studie zufolge haben in den USA zwischen Februar und Mai rund 5,4 Millionen Arbeiter ihren Krankenversicherungsstatus verloren. Noch nie zuvor in der US-Geschichte sei die Zahl in diesen Monaten höher gewesen. Das letzte Mal, dass die Zahl der unversicherten Arbeiter in den USA ein solches Rekordhoch erreichte, war während der Finanzkrise 2008.

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gab es Stand Dienstagabend in Deutschland 5434 aktive Fälle. Weltweit gibt es der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 13,2 Millionen Infektionsnachweise, mehr als 574.000 Menschen starben an oder in Verbindung mit Covid-19.

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