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Coronakrise in Deutschland : Sachsen will größere Familienfeiern erlauben

Ministerpräsident Kretschmer plant Runden Tisch mit Virologen und Betroffenen + Deutlich weniger Facharztbesuche von März bis Mai + Bundesverband: Bordelle wieder öffnen + Der Newsblog.

Ragnar Vogt Kai Portmann Anne Diekhoff
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).  
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).  Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

„Wir müssen darüber sprechen, in welchem Umfang private Veranstaltungen möglich sind“, erklärte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mehreren Zeitungen zufolge. Das Infektionsgeschehen sei „so positiv, dass wir auch in diesem Bereich mehr möglich machen wollen“. Die Regeln sollten am Donnerstag bei einem Runden Tisch diskutiert werden. (mehr im Newsblog unten)

Weitere Nachrichten:

Bis zu 50 Prozent weniger Facharztbesuche von Mitte März bis Anfang Mai: Wege des Corona-Lockdowns haben viele Menschen Arztbesuche verschoben - mit teil gefährlichen Folgen, wie eine Umfrage des NDR bei Fachverbänden und Kassenärztlichen Vereinigungen zeigt. 

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen verlangt, die in der Corona-Krise verfügten Schließungen aller Prostitutionsstätten wieder aufzuheben. Eine weitere Schließung der Bordelle und ein Verbot der Prostitution seien durch nichts gerechtfertigt, heißt es in einem Offenen Brief. 

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Am Dienstagmorgen gibt es in Deutschland gut 12.000 aktive bestätigte Coronavirus-Fälle. 8428 Menschen starben an den Folgen von Covid-19. Weltweit meldet die amerikanische Johns-Hopkins-Universität knapp 5,5 Millionen registrierte Coronavirus-Fälle. Mehr als 346.000 Menschen starben an Covid-19.

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