• Zwei Brände in Jüterbog: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

Zwei Brände in Jüterbog : Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

Hohe Temperaturen und Trockenheit - die Lage in den Wäldern in Brandenburg ist derzeit sehr angespannt.

Anna Kristina Bückmann
Foto: Julian Stähle/dpa (Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg ist es zu mehreren kleineren Waldbränden gekommen. In Jüterbog (Teltow-Fläming) brannten am Samstagabend jeweils 200 Quadratmeter Waldboden am Kapellenberg und im Neuheimer Weg, wie die Polizeidirektion West am Sonntag mitteilte. Da die Brandmeldetürme früh Alarm schlugen und die Feuerwehr schnell mit der Arbeit begann, konnten die Brände zügig gelöscht werden, wie es hieß.

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Am Sonntag galt, wie auch am Vortag, in 9 von 14 Landkreisen die höchste Waldbrandgefahrenstufe, wie das Umweltministerium auf seiner Internetseite mitteilte. In den übrigen fünf Kreisen, darunter die Uckermark und Spree-Neiße, galt die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragen des Landes, Raimund Engel, brannten in der Nacht zu Sonntag 50 Quadratmeter Wald in Cottbus, 100 Quadratmeter Waldfläche hinter einem Sportplatz in Rückersdorf und rund 1000 Quadratmeter in Schlieben (beides Elbe-Elster).

Auch in den kommenden Tagen bleibt es für den Wald kritisch. Nachdem die Gefahr am Montag in einigen Ecken Brandenburgs laut dem Deutschen Wetterdienst auf die dritte Stufe mit einer mittleren Gefahr sinken sollte, prognostizierten die Meteorologen bis mindestens Donnerstag eine hohe bis sehr hohe Gefahr im Land.

220 Mal hat es in diesem Jahr in Brandenburgs Wäldern bereits gebrannt. 110 Hektar standen in Flammen, wie Engel sagte. Häufig seien es kleinere Brände auf 50 bis 100 Quadratmetern gewesen. Am meisten Fläche erfassten Flammen Ende Mai in einem Wald- und Moorgebiet bei Plessa (Elbe-Elster), dort brannten 80 Hektar. Im Vorjahr hatten Brände in Brandenburg insgesamt 1350 Hektar Wald vernichtet; landesweit brannte es 414 Mal. Brandenburg verfügt über rund 1,1 Millionen Hektar Wald.


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