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Zahl der Verletzten korrigiert : Neue Details zum Busunfall in Brandenburg/Havel

Nach dem Unfall in Brandenburg/Havel hat die Polizei die Zahl der Verletzten korrigiert. Unbestätigten Angaben zufolge handelt es sich bei den verletzten Kindern um eine Potsdamer Schulklasse.

Christina Spitzmüller
Der beschädigte Linienbus nach dem Unfall.  
Der beschädigte Linienbus nach dem Unfall.  Foto: Julian Stähle/dpa

Brandenburg/Havel - Zu dem Unfall mit einem vollbesetzten Linienbus in Brandenburg/Havel gibt es neue Details. Demnach wurden insgesamt zehn Menschen verletzt. Darunter waren acht Kinder, der Busfahrer und eine Autofahrerin, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Bislang unbestätigt sind die Angaben des Internetportals "Meetingpoint Potsdam", das berichtete, bei den Verletzten handelte es sich um eine Schulklasse aus Potsdam. Die Feuerwehr hatte zuvor von 30 „leicht- bis mittelschwer“ Verletzten gesprochen, die in Krankenhäuser gekommen seien. Der Geschäftsführer des betroffenen Busunternehmens Regiobus, Hans-Jürgen Hennig, hatte von neun Verletzten gesprochen. Henning bestätigte den PNN auf Anfrage, dass es sich um eine Schülergruppe handelte, die gemeinsam unterwegs war. Ob sie jedoch aus Potsdam stammt, konnte Henning nicht bestätigen.

Der Bus war am Mittwochnachmittag auf ein Auto aufgefahren. 

Die 73-jährige Fahrerin hatte dem Bus nach Polizeiangaben die Vorfahrt genommen. Die Frau wollte demnach vom Fahrbahnrand in den fließenden Verkehr einfahren. Dabei übersah sie den Bus, der in die Seite des Autos fuhr und den Wagen in den Gegenverkehr schob. Dort stieß das Auto mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. In Lebensgefahr befand sich niemand, sagte der Polizeisprecher.

Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort. 
Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort. Foto: Julian Stähle/dpa

Am Mittwoch hatte die Feuerwehr gesagt, bei den Verletzten handele es sich zu 80 Prozent um Kinder. Sie waren demnach auf dem Weg zu einem Schulausflug in Brandenburg. dpa