• Taucher-Einsatz bei Suche nach vermisster Rebecca erfolglos
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Wolziger See in Brandenburg : Taucher-Einsatz bei Suche nach vermisster Rebecca erfolglos

Die Polizei hat die Suche im Wolziger See in Brandenburg vorerst eingestellt. Beim Taucher-Einsatz am Mittwoch ist nichts gefunden worden.

Gisela Gross
Ein Polizeitaucher im Storkower See nahe der Mündung in den Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald.
Ein Polizeitaucher im Storkower See nahe der Mündung in den Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald.Foto: Patrick Pleul/dpa

Berlin - Die Berliner Polizei hat bei ihrer mehrwöchigen Suche nach der 15-jährigen Rebecca erstmals Taucher eingesetzt. Im Wolziger See in Brandenburg suchten die Kräfte einer technischen Einsatzeinheit unter Wasser nach der Vermissten. Wie schon an den Tagen zuvor wurde die Aktion gegen Abend beendet - ohne Fund, wie eine Polizeisprecherin sagte. Angaben zu den Tauchgängen und deren Hintergrund sowie zur Fortsetzung der Suche machte die Behörde nicht.

Die Polizei war auch mit Booten im Einsatz.
Die Polizei war auch mit Booten im Einsatz.Foto: Patrick Pleul/dpa

Der Einsatz der Polizeitaucher spielte sich im nordöstlichen Bereich des Wolziger Sees ab, wo der Storkower Kanal in das Gewässer mündet. Zwei Boote waren zu sehen. Erkennbar war auch, dass Beamte an Bord ein Echolot einsetzten. Damit kann man etwa die Tiefe von Gewässern untersuchen. Die Einsatzkräfte hatten auch eine gelbe Trage mit an Bord genommen.

Auf den Booten waren spezielle Spürhunde im Einsatz

Mit Booten und speziellen Hunden waren Einsatzkräfte bereits an den beiden Tagen zuvor auf dem Wolziger See 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt unterwegs gewesen. Diese Tiere können vom Boot aus Geruchsstoffe wittern, die mit Verwesungsgasen von Leichen im Wasser aufsteigen. Die Polizei machte aber keine Angaben dazu, ob die Taucher am Mittwoch möglicherweise einer konkreten, von den Hunden gewitterten Spur folgten.

Rebecca verschwand vor mehr als vier Wochen, am 18. Februar. Sie war zuletzt im Haus ihrer älteren Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz. Die Mordkommission vermutet, dass sie dort von dem 27 Jahre alten Deutschen getötet wurde. Er sitzt seit gut zwei Wochen unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft. In der näheren Umgebung des Sees hatte die Polizei bereits mehrfach Wälder mit verschiedenen Spürhunden und Spezialtechnik durchkämmt.

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Der Wolziger See ist nicht weit von der Autobahn 12 entfernt, die von Berlin nach Frankfurt (Oder) führt. Dort wurde der himbeerrote Twingo von Rebeccas Schwager am Morgen ihres Verschwindens und am Abend des darauffolgenden Tages von einem automatischen Kennzeichen-Erfassungssystem registriert. Diese Fahrten hatten den Verdacht gegen den 27-Jährigen erhärtet. Zudem soll die Polizei laut Medien Haare von Rebecca im Kofferraum des Autos gefunden haben. (dpa)