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Warnstreik in Brandenburg und Berlin : Diese Banken sind vom Streik betroffen

Bankkunden in Brandenburg und Berlin müssen an diesem Mittwoch und Donnerstag mit eingeschränktem Service rechnen.

Burkhard Fraune Jörn Bender
Ein Bankangestellter trägt beim Warnstreik eine Mütze mit dem Verdi Logo. 
Ein Bankangestellter trägt beim Warnstreik eine Mütze mit dem Verdi Logo. Archivfoto: Christophe Gateau/dpa

Brandenburg - Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 8000 Beschäftigten zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern.

Berliner Sparkasse, Deutsche Bank, Commerzbank, LBS, Berlin Hyp und IBB

Aufgerufen die Arbeit niederzulegen sind Mitarbeiter der Berliner Sparkasse, der Deutschen Bank, der Commerzbank, der LBS sowie der Berlin Hyp und der Investitionsbanken der Länder Brandenburg und Berlin. Die Beschäftigten wollen am Mittwochvormittag ab 10 Uhr vor das Brandenburger Tor ziehen. Schon im April und Mai waren in Brandenburg und Berlin Bankangestellte in den Warnstreik getreten.

Sie fordern sechs Prozent mehr Gehalt und wollen schon nach einem Jahr über die nächste Erhöhung verhandeln. Die Gewerkschaft will außerdem sechs bezahlte „Gesundheits- und Entlastungstage“ pro Jahr sowie einen verbindlichen Anspruch auf Weiterbildung durchsetzen.

Angespannte Lage bei den Verhandlungen 

Verdi-Sekretär Sebastian Orthmann sprach von einer angespannten Lage. „Leider haben die Arbeitgeber auch in den bislang vier Verhandlungsrunden immer noch kein annehmbares Angebot unterbreitet, daher wird jetzt der Druck mit einem zweitägigen Warnstreik verstärkt.“ 

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für unrealistisch. Die Branche habe wegen niedriger Zinsen und teurer Regulierung kaum Spielraum. In der vierten Tarifrunde boten die Arbeitgeber nach eigenen Angaben für einen 36 Monate laufenden Tarifvertrag Gehaltssteigerungen in drei Stufen um insgesamt 4,1 Prozent an. Die Verhandlungen für bundesweit 200.000 Beschäftigte gehen am 3. Juli in Berlin weiter.

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