Waldbrandgefahr in Brandenburg : Warten auf den Regen

Die Waldbrandgefahrenstufe ist aktuell (fast) landesweit auf die niedrigste Stufe gesunken. Doch das wird sich schon bald wieder ändern - wenn es jetzt nicht regnet.

Anna Kristina Bückmann
Foto: David Talukdar: dpa (Symbolbild)

Potsdam - Kurze Pause für Brandenburgs Wälder, die Waldbrandgefahr sinkt - zumindest für ein paar Tage. Die Waldbrandgefahrenstufe ist am Samstag in 13 von 14 Landkreisen auf Stufe 1 mit einer sehr geringen Gefahr gesunken, wie das Umweltministerium auf seiner Internetseite mitteilte. Allein im Landkreis Oberhavel im Norden Brandenburgs herrschte Gefahrenstufe 2 mit einer geringen Gefahr. Auch für den Sonntag prognostizierte der Deutsche Wetterdienst landesweit eine sehr geringe Gefahr für die Wälder. Erst am Dienstag soll sich die Lage laut den Meteorologen wieder anspannen. 

Nur längerer Regen würde helfen

Langfristige Entspannung brachte der Regen bis zum Samstagmittag zunächst nicht, wie der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel sagte. "Das ist ein Tropfen in den märkischen Sandboden." Er hoffe auf weiteren Niederschlag am Wochenende, damit sich die Wälder von den trockenen Tagen wenigstens etwas erholen könnten. Allein am Donnerstag und Freitag hatte es nach Worten von Engel dutzende Waldbrände gegeben. Damit brannte es in diesem Jahr bereits mehr als 110 Mal auf knapp 15 Hektar. 2019 hatten bei 106 Bränden bis Ende Mai mehr als 40 Hektar Wald gebrannt. (dpa)

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