• Vierjähriger war in Stralsund verschwunden: Verschwundener Junge aus Brandenburg gefunden
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Vierjähriger war in Stralsund verschwunden : Verschwundener Junge aus Brandenburg gefunden

Befürchtet wurde, dass er in einem Transporter eingeschlossen war. Stundenlang suchte die Polizei nach einem kleinen Jungen in Stralsund - dann gab es ein Happy End.

Winfried Wagner
Auch ein Hubschrauber der Polizei kam bei der Suche nach dem Kind zum Einsatz.
Auch ein Hubschrauber der Polizei kam bei der Suche nach dem Kind zum Einsatz.Foto: dpa

Stralsund/Königs Wusterhausen - Ein vermisster Vierjähriger in einem Transporter aus Brandenburg hat in Stralsund eine groß angelegte Suchaktion der Polizei ausgelöst - mit erfreulichem Ende. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, wurde das Kind nach rund dreieinhalb Stunden im Stadtteil Knieper Vorstadt entdeckt. Der Vater des Jungen war am frühen Morgen gegen 4.50 Uhr orientierungslos und verwirrt in der Innenstadt angetroffen worden.

Der 39-Jährige hatte weder den Sohn beschreiben, noch den Standort seines Wohnmobil-Transporters nennen können. Die Polizei hatte Gefahr für den vermutlich eingeschlossenen Jungen gesehen und eine groß angelegte Suche angeschoben, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde.

„Der Vierjährige war dann wohl aufgewacht und wunderte sich, dass er allein war“, sagte der Polizeisprecher. Dann sei der Junge herausgeklettert und gegen 8.40 Uhr neben dem Transporter von Beamten gefunden worden. „Das Kind ist wohlauf“, hieß es erleichtert bei der Polizei. Das Fahrzeug habe auf einem Hinterhof gestanden.

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Kind wird von der Mutter abgeholt

Der Junge sei vorerst dem Jugendamt übergeben worden und werde nun von der Mutter abgeholt. Vater und Sohn waren aus Königs Wusterhausen im Kreis Dahme-Spreewald nach Stralsund gereist. Polizisten hatten beide gegen 2.00 Uhr durch Stralsund fahren gesehen. Der 39-Jährige kam in eine Klinik. Das Ganze soll laut Polizei gesundheitliche Gründe haben. Ein Drogentest sei negativ gewesen. 

In Stralsund suchen immer wieder Touristen ihre Fahrzeuge, da sie wegen der engen Altstadt und schwieriger Parksituationen in angrenzenden Stadtteilen parken und manchmal auch Parkhäuser meiden. (dpa)

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