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Unwetter in Teilen Berlins und Brandenburgs : Ausnahmezustand bei Berliner Feuerwehr

Nach einer Unwetterwarnung für Teile von Berlin und Brandenburg veröffentlicht zogen örtlich heftige Gewitter durch die Region. Die Berliner Rettungskräfte riefen den Ausnahmezustand aus.

Gregor Tholl
Unwetter (Symbolbild).
Unwetter (Symbolbild).Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam/Berlin - In Teilen Berlins, Brandenburgs und Bayerns sind am Sonntag heftige Unwetter niedergegangen. Eine Sprecherin beim Deutschen Wetterdienst (DWD) berichtete am Abend von bis zu 50 Litern Niederschlag pro Stunde auf einem Quadratmeter gegen 19 Uhr in Berlin-Buch, von 40 Litern in Berlin-Marzahn. Am Flughafen Berlin (BER) im brandenburgischen Schönefeld kam es am Abend zu zahlreichen Verspätungen, die Abflüge stauten sich.

Berliner Retter arbeiteten Einsätze nach Priorität ab

Vor allem im Nordosten der Hauptstadt habe es stark geregnet, sagte ein Berliner Polizeisprecher, er sprach von umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Tunneln. Die Berliner Feuerwehr teilte auf Twitter mit, sie befinde sich im „Ausnahmezustand_Wetter“. Einsätze würden priorisiert abgearbeitet, es könne beim Notruf 112 zu Wartezeiten kommen. 

Spremberg von Starkregen betroffen

Der Deutsche Wetterdienst hatte auch für viele Kreise Brandenburgs gewarnt, etwa für Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oder-Spree und Spree-Neiße, die Kreise Ostprignitz-Ruppin, Barnim, Dahme-Spreewald sowie die Stadt Cottbus.  Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden, Überflutungen von Kellern und Straßen sowie über Ufer tretende Bäche und Flüsse seien möglich. In Graustein in der Stadt Spremberg im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße waren es laut DWD nachmittags gegen 16 Uhr etwa 35 Liter Regen auf den Quadratmeter, die hinunterkamen.

43 Liter pro Quadratmeter in Oberbayern

Auch Bayern wurde von Unwettern am Sonntag getroffen. In Schlehdorf im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen seien um 18 Uhr etwa 43 Liter auf den Quadratmeter gefallen, hieß es vom DWD. Heftig sei der Regen etwa auch in Irschenberg im oberbayerischen Landkreis Miesbach gewesen.

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