• Übergriffe auf Flüchtlinge in Brandenburg: Serbische Familie in Potsdam angepöbelt - Flüchtling in Schwedt angegriffen

Übergriffe auf Flüchtlinge in Brandenburg : Serbische Familie in Potsdam angepöbelt - Flüchtling in Schwedt angegriffen

In Brandenburg kommt es vermehrt zu Übergriffen auf Flüchtlinge. Eine serbische Familie in Potsdam wurde von zwei Männern angepöbelt, in Schwedt wurde ein Flüchtling aus Somalia mit einem Stein beworfen.

Die beiden gesuchten Männer haben sich der Polizei gestellt.
Die beiden gesuchten Männer haben sich der Polizei gestellt.Foto: dpa

Potsdam/Schwedt - Eine serbische Famile ist am Donnerstag gegen 14.35 Uhr von zwei bisher unbekannten Männern angepöbelt worden. Die Familie saß an der Tramhaltestelle Eduard-Claudius-Straße, als zwei Männer auf sie zukamen und die Familie aufforderten, die Haltestelle zu verlassen. Die Familie stand auf und ging in Richtung Haltestelle Zum Kahleberg. Beim Weggehen bemerkten sie, dass sich die Unbekannten offenbar nach Steinen im Gleisbett bückten. Aus Angst davor, mit Steinen beworfen zu werden, rannten sie zu der anderen Haltestelle und informierten die Polizei. Zu einem Wurf kam es nicht.

Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung und sucht nach den Tätern, die erst in eine Straßenbahn in Richtung Bahnhof Bergholz-Rehbrücke und nach Zeugenaussagen anschließend in einen Regionalzug in Richtung Jüterbog eingestiegen sind. Hinweise können unter der Telefonnummer (0331) 55081224 angegeben werden.

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Mann aus Somalia in Schwedt angegriffen

Ein 31 Jahre alter Asylbewerber ist in Schwedt (Uckermark) angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei der 31-Jährige aus einer Menschenmenge heraus mit einem Stein beworfen und am Bein getroffen worden. Hierdurch kam der Somali auf seinem Fahrrad ins straucheln und stürzte. Dabei zog er sich Verletzungen an der linken Körperseite zu. Nachdem er lautstark nach der Polizei rief, flüchteten die Angreifer. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Der 31-Jährige musste medizinisch versorgt werden. (PNN/dpa)

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