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Brandenburg: Spekulationen über Nachfolge von Bischof Huber

Berlin - In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat die Suche nach einem Nachfolger für Bischof Wolfgang Huber begonnen. Der Theologe, der vor wenigen Tagen 66 Jahre alt wurde, wird im kommenden Jahr in den Ruhestand treten.

Berlin - In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat die Suche nach einem Nachfolger für Bischof Wolfgang Huber begonnen. Der Theologe, der vor wenigen Tagen 66 Jahre alt wurde, wird im kommenden Jahr in den Ruhestand treten. Der Bischofswahlausschuss der Landeskirche, der geeignete Kandidaten finden soll, hat bereits einmal getagt. Hinter den Kulissen der größten ostdeutschen Landeskirche wird unterdessen kräftig über mögliche Kandidaten spekuliert.

So werden die aus Berlin stammende Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär, und der Präsident der Berliner Humboldt-Universität, der Theologe Christoph Markschies, als mögliche Kandidaten gehandelt. Eine Wahl Ueberschärs, die vor ihrer Tätigkeit beim Protestantentreffen für zwei Legislaturperioden Mitglied der Landessynode war und die Landeskirche in der EKD-Synode vertrat, würde die Tradition des Kirchentags als „protestantische Kaderschmiede“ fortsetzen.

Auch Hannovers Bischöfin Margot Käßmann und die Berliner Pröpstin Friederike von Kirchbach waren in der Vergangenheit Generalsekretärinnen des Kirchentags, während Huber selbst als Präsident des Protestantentreffens amtierte. Zuletzt wurde der zum Vorstand des Kirchentags zählende Pastor Jan Janssen im Sommer Bischof der Oldenburger Landeskirche. Der Theologe Markschies gilt hingegen als wichtiger Repräsentant der evangelischen Kirche an der Schnittstelle von Politik, Kirche und Wissenschaft.

Sprecher des Kirchentags und der Landeskirche wollten gestern keine Stellungnahme abgeben. Benjamin Lassiwe

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