• Reaktivierung der früheren Staatssekretärin: Ulrike Gutheil soll Cottbuser Unimedizin mitgründen

Reaktivierung der früheren Staatssekretärin : Ulrike Gutheil soll Cottbuser Unimedizin mitgründen

Seit 2019 ist die frühere Brandenburger Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil im Ruhestand. Nun soll sie für die Gründung der Cottbuser Unimedizin wieder eingesetzt werden. 

Benjamin Lassiwe
Die frühere Brandenburger Staatssekretärin Ulrike Gutheil bei einer Ausstellungspräsentation 2019. 
Die frühere Brandenburger Staatssekretärin Ulrike Gutheil bei einer Ausstellungspräsentation 2019. Foto: Andreas Klaer

Potsdam/Cottbus - Die ehemalige Brandenburger Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil soll nach Informationen dieser Zeitung für die Gründung der Cottbuser Universitätsmedizin reaktiviert werden. Demnach beschloss der Haushaltsausschuss des Potsdamer Landtags am Donnerstag in nicht-öffentlicher Sitzung, eine zusätzliche Planstelle für das Potsdamer Wissenschaftsministerium zu schaffen. Dabei soll es sich um eine Stelle der Besoldungsgruppe B9 handeln. Dies entspricht dem Gehalt eines Staatssekretärs. 

Allerdings soll Gutheil nicht als zweite Staatssekretärin im Ministerium arbeiten, sondern ausschließlich für die Gründung der Unimedizin zuständig sein. Gutheil war von 2016 bis 2019 Staatssekretärin im Potsdamer Wissenschaftsministerium. Von 2004 bis 2016 war sie Kanzlerin der Technischen Universität Berlin. Davor war sie in gleicher Funktion an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus tätig. 

Seit 2019 im Ruhestand

Seit 2019 befindet sie sich im Ruhestand und erhält damit etwa 70 Prozent ihres bisherigen Gehalts. Wie auf den Fluren des Potsdamer Landtags zu erfahren war, sei die Reaktivierung Gutheils für das Land erheblich billiger als die Anstellung eines hochdotierten externen Wissenschaftsmanagers.

Die geplante Mediziner-Ausbildung in der Lausitz ist eines der größten Projekte für den Strukturwandel in der Region. 

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.