• #Polizei110: Polizei Brandenburg beim Twitter-Marathon dabei

#Polizei110 : Polizei Brandenburg beim Twitter-Marathon dabei

Zehn Stunden lang twittert die Polizei im Rahmen des bundesweiten Aktionstags landesweit eingehende Notrufe. Dadurch soll auch die Bandbreite der Einsätze transparent dargestellt werden.

André Pitz
An der Twitter-Aktion beteiligen sich nun zahlreiche Polizeibehörden in Deutschland.
An der Twitter-Aktion beteiligen sich nun zahlreiche Polizeibehörden in Deutschland.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Die Polizei in Brandenburg twittert an diesem Freitag seit 11 Uhr zehn Stunden lang eingehende Notrufe unter dem Hashtag Polizei110. Wie das Polizeipräsidium mitteilte, beteiligen sich 13 Bundesländer und die Bundespolizei an dem Twitter-Marathon. Ähnliche Kampagnen gab es bereits mehrfach in der Vergangenheit - zum Beispiel unter dem Motto „#24hPolizei“ oder „#NoNotruf“.

„Ziel des Aktionstages ist es, die Bandbreite polizeilicher Einsätze transparent darzustellen. Wir wollen aufzeigen, zu welchen Anlässen die Bürgerinnen und Bürger den landesweiten polizeilichen Notruf 110 wählen und in welchen Fällen es sich um Notrufmissbrauch handelt. Zudem sehen wir eine Möglichkeit, die Akzeptanz und das Ansehen der Polizei zu steigern, aber auch die Bandbreite und die Attraktivität des Polizeiberufes darzustellen“, teilte Anja Resmer, Leiterin des Sachbereichs Soziale Medien im Polizeipräsidium, mit. Die landesweit eingehenden Notrufe können auch über den Twitter-Account der Polizei Brandenburg verfolgt werden.

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Auch die Polizei Berlin beteiligt sich am Twitter-Marathon. In der Hauptstadt gehen täglich unter der 110 rund 3700 Anrufe ein. „Aus rund der Hälfte der Anrufe ergeben sich eilbedürftige Einsätze, die direkt an die Funkwagen gesteuert werden“, heißt es. Im umliegenden Brandenburg nimmt die Polizei durchschnittlich 1000 Notrufe pro Tag entgegen. Im vergangenen Jahr zählten die Beamten außerdem 448 Fälle, in denen der Notruf absichtlich missbraucht wurde. „Das heißt, dass wir durchschnittlich mindestens jeden Tag in einem Fall eine entsprechende Strafanzeige von Amts wegen aufnehmen müssen“, sagte ein Sprecher. (mit dpa)
 

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