• Polizei im Dauereinsatz: Illegale Partys im Wald aufgelöst

Polizei im Dauereinsatz : Illegale Partys im Wald aufgelöst

Gutes Wetter und wiedergewonnene Freiheit: In Brandenburg zog es an diesem Wochenende viele Menschen nach draußen. Vor allem am Samstagabend rief das häufiger die Polizei auf den Plan.

Anna Kristina Bückmann
Die Polizei hatte auch mit betrunkenen Verkehrsteilnehmern viel zu tun. (Symbolbild)
Die Polizei hatte auch mit betrunkenen Verkehrsteilnehmern viel zu tun. (Symbolbild)Foto: Ottmar Winter PNN

Grünheide - Die Polizei in Brandenburg hatte an diesem Wochenende allerhand zu tun. „Wir zählten am Samstagabend viele Einsätze“, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei am Sonntag.

In Grünheide südöstlich von Berlin hat die Polizei nach Angaben der Direktion Ost zwei illegale Waldpartys aufgelöst. Am Samstagabend kontrollierten Polizisten in einem Waldgebiet zwischen Grünheide und dem Bahnhof Fangschleuse rund 80 Teilnehmer, die sich an dem Ort mit einer Musikanlage plus Stromgenerator und einer provisorischen Bar zum Feiern getroffen hatten. Da die Veranstaltung nicht genehmigt war, lösten die Polizisten das Treffen auf, die Feiernden mussten den Ort verlassen.

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Am frühen Sonntagmorgen informierten Anwohner der Gemeinde Grünheide dann erneut die Polizei. Wieder werde laute Musik in dem Waldgebiet gespielt. Die Polizisten brauchten eine Weile, bis sie die Feiernden gefunden hatten: um 07.30 Uhr trafen sie auf eine „größere Personengruppe“. Die Polizisten forderten weitere Kollegen an und lösten auch diese Veranstaltung auf.

„Sieg Heil“-Ruf in Fürstenwalde?

In Fürstenwalde (Oder-Spree) informierten Anwohner die Polizei, nahe dem Goetheplatz hätte es in der Nacht zum Sonntag eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen gegeben. Als die Polizisten eintrafen, waren diese verschwunden. Ein Zeuge sagte den Polizisten, er habe die Parole „Sieg Heil“ mehrfach gehört. Die Beamten erstellten eine Strafanzeige.

Daneben hatten die Polizisten jede Menge mit betrunkenen Auto-, Roller- und Fahrradfahrern zu tun. Im Potsdamer Stadtteil Waldstadt wurden am frühen Samstagmorgen ein 33-jähriger Autofahrer mit 0,87 Promille und wenig später ein 32 Jahre alter Mann auf seinem E-Roller mit 0,88 Promille kontrolliert. Wie die Direktion West der Polizei mitteilte, entnahmen die Polizisten einem 22 Jahre alten Radfahrer in der Innenstadt eine Blutprobe. Das Ergebnis: 2,35 Promille.

In Ahrensfelde und Eberswalde (Barnim) führten Polizisten Verkehrskontrollen gezielt „zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. 114 Fahrzeuge wurden demnach kontrolliert. Dabei seien fünf Trunkenheitsfahrten, zwei Fahrten ohne Fahrerlaubnis, zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz und drei sonstige Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. Blutproben wurden entnommen, Führerscheine sichergestellt. (dpa)

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