Brandenburg : NACHRICHTEN

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10.10.2013 21:15Malala

Steinmeier als

Direktkandidat nominiert

Brandenburg/Havel - SPD- Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier ist auf einer Wahlkreiskonferenz in Brandenburg/Havel erneut als Direktkandidat für den Bundestag nominiert worden. 45 von 46 Delegierten stimmten am Samstag für den 56-Jährigen. Es gab eine Enthaltung. Steinmeier war einziger SPD-Kandidat für den Wahlkreis 60, der vom Havelland über Brandenburg/Havel bis Jüterbog (Teltow-Fläming) reicht. Vor vier Jahren trat Steinmeier als SPD-Kanzlerkandidat erstmals dort an. Im Wahlkreis 62, der sich über ganz Dahme-Spreewald bis in die Oberlausitz erstreckt, bestimmte die SPD am Samstag Tina Fischer, Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund, zur Direktkandidatin. Sie folgt auf Peter Danckert, der nicht mehr antrat, der seit 1998 im Bundestag saß. Fischer setzte sich auf der Wahlkreiskonferenz am Samstag in Baruth mit 53 von 82 abgegebenen Stimmen durch. Die märkische CDU nominierte in Müncheberg (Märkisch-Oderland) im Wahlkreis 59 mit 90 Prozent der Stimmen Hans-Georg von der Marwitz. Er vertritt den Wahlkreis seit 2009 im Bundestag. dpa

Piraten verweisen

Netzaktivistin auf Platz zwei

Strausberg - Brandenburgs Piratenpartei hat am Wochenende in Strausberg (Märkisch-Oderland) ihren politischen Geschäftsführer Veit Göritz zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013 bestimmt. Die wohl prominentere Kandidatin, die Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg, wurde nur auf Listenplatz zwei gewählt. Mit dem Parteitag stimmten sich die 95 Delegierten auf den Wahlkampf ein. Domscheit-Berg rechnet kaum damit, in den Bundestag zu kommen. Dafür würden etwa zehn Prozent der Stimmen gebraucht, derzeit liegen die Piraten bundesweit bei fünf. „Wir sollten uns nichts vormachen, zehn Prozent in Brandenburg sind auch mit tollstem Wahlkampf unrealistisch“, twitterte die Ex-Grüne. Sie 43-jährige Domscheit-Berg arbeitete 15 Jahre in der IT-Branche, für Unternehmensberatungen und Microsoft. Jetzt wohnt sie in Fürstenberg/Havel. Ihr Mann, Daniel Domscheit-Berg, war ein Vertrauter des WikiLeaks-Gründers Julian Assange, er verließ das Portal nach Streit mit Assange und gründete OpenLeaks. PNN/dapd

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