Brandenburg : NACHRICHTEN

Woidke: Debatte um Massentierhaltung auf Irrweg

Paaren-Glien - Die Debatte um die Massentierhaltung in Brandenburg ist nach Ansicht von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auf dem Irrweg. Bei der Haltung müsse immer das Tierwohl Priorität haben. Nicht die Betriebsgrößen, sondern allein die Haltungsbedingungen seien entscheidend, sagte er am Freitag auf der Landesbauernversammlung, die sich im Rahmen der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (Brala) in Paaren traf. Außerdem müsse es weiterhin zulässig sein, kranke Tiere mit Antibiotika zu behandeln. Die Dosis müsse dabei so gering wie möglich gehalten werden. Vertreter des Aktionsbündnisses Agrarwende haben in Brandenburg die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ gestartet. Sie wenden sich in der Unterschriftensammlung gegen die zunehmende Zahl von Anlagen der Intensivtierhaltung. Dabei geht es meist um Vorhaben für bis zu 400 000 Hähnchen oder 40 000 Schweine. dpa

SPD und CDU in Berlin für neue

Formen der Bürgerbeteiligung

Der SPD-Fraktionschef Raed Saleh schlägt die Einrichtung eines „Stadtforums“ vor, um die Chancen und Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin auszuloten. Es gehe um neue Formen der Bürgerbeteiligung, „damit ein Konsens über große Vorhaben schon am Anfang von Planungsprozessen gefunden werden kann“, sagte Saleh. Möglich wäre auch die Einsetzung einer parlamentarischen Expertenkommission. Die CDU erinnerte daran, dass ihre Fraktion schon 2012 ein solches „Berlin-Forum“ vorschlug, leider habe der Koalitionspartner SPD diese Idee damals nicht aufgegriffen. Nun deute sich offenbar ein Umdenken an. Im Lichte des Volksentscheids zum Tempelhofer Feld sollte das Konzept neu diskutiert werden. za

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.