Brandenburg : NACHRICHTEN

Höher und stabiler: Neuer Deich schützt Niederung in der Prignitz

Rühstädt - Ein neuer Deich schützt jetzt die Karthane-Niederung in der Prignitz bei Wittenberge. Auf gut einem Kilometer Länge wurde der Deich erhöht, modernisiert und wegen des Wellenschlags mit einem Böschungspflaster verstärkt. Das teilte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Montag bei der Übergabe des Deichabschnitts mit. Bei einem Versagen des Deichs hätte die mehr als 6000 Hektar große Niederung am Fluss Karthane – ein Nebenfluss der Stepenitz – überflutet werden können. Davon wären Ortschaften wie das Storchendorf Rühstädt und Teile von Bad Wilsnack betroffen gewesen. In die Deichmodernisierung wurden laut Ministerium rund 2,3 Millionen Euro investiert. Beim Elbe-Hochwasser 2013 war flussaufwärts bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt der Deich gebrochen, was dort zu einer gewaltigen Überflutung führte. dpa

Märkisch-Oderland ist

Heiratsregion Nummer eins

Potsdam - Bei Hochzeiten ist der Kreis Märkisch-Oderland in Brandenburg Spitzenreiter. 2016 heirateten dort 1287 Paare, wie das Amt für Statistik in Potsdam am Montag mitteilte. Oberhavel (1238) und Oder-Spree (1230) waren ebenfalls beliebt bei Heiratswilligen. Am wenigsten Arbeit hatten die Standesbeamten in Frankfurt (Oder) mit 208 Eheschließungen. 41 Paare ließen sich vor vier Jahren am 29. Februar trauen – sie haben ihren nächsten Hochzeitstag erst wieder 2020, im nächsten Schaltjahr. Das Risiko, den besonderen Tag zu vergessen, dürfte auch bei 246 Frauen und 233 Männern relativ gering sein, denn sie heirateten an ihrem Geburtstag. Insgesamt gaben sich 13 800 Liebespaare das Ja-Wort – 500 mehr als im Vorjahr. Frauen waren bei ihrer Hochzeit durchschnittlich rund 38 Jahre und Männer 41 Jahre alt. 2200 Paare gaben sich nicht das erste Mal das Ja-Wort, bei ihnen war jeder schon mindestens einmal geschieden worden. dpa

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