Brandenburg : NACHRICHTEN

Weniger gefährliche Hunde

Potsdam - Die Zahl gefährlicher Hunde ist in Brandenburg seit 2004 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Waren vor 13 Jahren noch 10 773 Vierbeiner aus gefährlich eingestuften Rassen erfasst, waren es 2017 nur noch 4895. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Potsdamer Landtag hervor. Extrem verringerten sich Vierbeiner der Kampfhunderassen American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire und Tosa Inu. Der Bestand dieser Hunde nahm seit 2004 von 1785 auf nur noch 64 ab. dpa

Landtag stärkt Cottbus den Rücken

Potsdam - Brandenburgs Landtag hat am Mittwoch der wegen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Flüchtlingen in die Schlagzeilen geratenen Stadt Cottbus den Rücken gestärkt. Dem Landtag sei bewusst, dass die Themen Asyl und Integration auf absehbare Zeit eine große Herausforderung seien. Daher solle die Landesregierung die Integrationsbemühungen der Kommunen weiter unterstützen, heißt es in dem Beschluss, den alle Fraktionen bis auf die AfD unterstützten. Konkret fordert der Antrag etwa, kommunale Integrationsmaßnahmen weiter zu fördern, die verstärkte präventive Polizeiarbeit fortzusetzen oder auch Integrationsbemühungen über die Förderung von Kultur- und Sportangeboten weiter zu unterstützen. dpa

Fluglärmgegner zeigen Gelbe Karte

Potsdam - Anhänger eines umfassenden Nachtflugverbots am künftigen Großflughafen BER haben am Mittwoch vor der Sitzung des Landtags in Potsdam mit einer Mahnwache protestiert. Am Eingang zum Innenhof verteilten sie Gelbe Karten. Hintergrund ist, dass der Landtag 2013 eine Volksinitiative angenommen hatte, wonach sich die Landesregierung für verkürzte Betriebszeiten einsetzen solle. Im Beschluss wurde aber auch darauf verwiesen, dass die Planung des Flughafens bereits rechtskräftig sei. Die Demonstranten werfen der Landesregierung nun vor, keinen politischen Willen für ein umfassendes Nachtflugverbot zu haben. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte am Vorabend bestätigt, dass die Mahnwache nur vor dem Landtag und nicht im Innenhof stattfinden durfte. dpa