• Mitarbeiter der AfD-Fraktion: Erster Corona-Fall im Potsdamer Landtag
Update

Mitarbeiter der AfD-Fraktion : Erster Corona-Fall im Potsdamer Landtag

Nach PNN-Informationen fiel der Corona-Test eines Mitarbeiters der AfD-Fraktion positiv aus. Das bestätigten eine Sprecherin der Fraktion und die Landtagsverwaltung am Freitag.

Die AfD-Fraktion ist im Landtag mit 23 Abgeordneten vertreten.
Die AfD-Fraktion ist im Landtag mit 23 Abgeordneten vertreten.Foto: dpa

Potsdam - Ein Mitarbeiter der Brandenburger AfD-Fraktion im Landtag wurde nach PNN-Informationen positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt verfolge die Infektionsketten, hieß es. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke habe am Donnerstagabend die Fraktionen über den Fall informiert. Es ist der erste Corona-Fall im Brandenburger Landtag. 

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

Die AfD-Fraktion ist dort mit 23 Abgeordneten vertreten.  Alle Kontaktpersonen der AfD-Fraktion seien ins Homeoffice geschickt worden, hieß es. Laut einer Information der Fraktion an die Landtagsverwaltung war der Mitarbeiter zuletzt am 9. September in der Fraktion und soll am Tag zuvor Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person gehabt haben. 

Der Ablauf sei so wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch, sagte Landtagssprecher Gerold Büchner den PNN. Die Fraktion müsse das zuständige Amt über Fall informieren. Alle Kontaktpersonen seien nach Angaben der AfD-Fraktion informiert worden. 

Keine Angaben machte die Fraktion dazu, welches Gesundheitsamt zuständig ist, was vom Wohnort des Mitarbeiters abhängt. Im Corona-Krisenstab des Landes sei der Fall bislang nicht thematisiert worden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse. Zunächst sei es ein Fall wie jeder andere auch. Nur wenn die Infektion des Mitarbeiters weitere Auswirkungen auf den Landtagsbetrieb haben und es zu einem größeren Corona-Ausbruch kommen sollte, werde der Krisenstab eingeschaltet.

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.