„Hallo Grunz. Tschüss Quälerei“ : Grüne gehen gestärkt in den Wahlkampf

Nach den Kommunal- und Europawahlen verzeichnen Brandenburgs Grüne vermehrt Partei-Eintritte. Und starten optimistisch in den Wahlkampf. 

Die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen zur Brandenburger Landtagswahl, Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke.
Die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen zur Brandenburger Landtagswahl, Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke.Foto: Bernd Settnik/dpa

Potsdam - Brandenburgs Grüne haben nach den Kommunal- und Europawahlen erneut Mitgliederzuwächse zu verzeichnen. Seit dem 26. Mai habe es 62 Neueintritte gegeben, so dass die Zahl der Mitglieder nun bei 1662 liege, erklärte die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Ursula Nonnemacher, am Donnerstag beim Start der Grünen in den Wahlkampf für die Landtagswahl am 1. September. „

Der große Erfolg bei den Kommunalwahlen Ende Mai gibt uns Rückenwind“, sagte Nonnemacher, die gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke als Spitzenduo antritt. Die Grünen hatten bei der Wahl einen Stimmenzuwachs um 4,8 Punkte auf 11,1 Prozent erreicht.

„Hallo Grunz. Tschüss Quälerei“

Vor dem Landtag in Potsdam enthüllte das Spitzenduo am Donnerstag ein Großplakat mit dem Wahlkampfmotto „Hallo Zukunft – Tschüss Stillstand“. „Brandenburg ist erneuerbar“, erklärte Nonnemacher die Kampagne. 

„Die Plakatserie soll zeigen, was wir erneuern und wovon wir uns verabschieden wollen.“ Die Forderungen sind unter anderem der Abschied von der Braunkohleverstromung, dem Einsatz von Pestiziden und der Massentierhaltung. Letztes wird mit dem Slogan „Hallo Grunz. Tschüss Quälerei“ plakatiert. Weitere Wahlkampfbotschaften: „Hallo Klima. Tschüss Braunkohle“ oder „Hallo Bahn. Tschüss Frust“. 

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