• Gedenken an Jörg Schönbohm: Trauerbeflaggung am Freitag in ganz Brandenburg

Gedenken an Jörg Schönbohm : Trauerbeflaggung am Freitag in ganz Brandenburg

Brandenburg setzt Flaggen auf halbmast: Am Freitag findet die Trauerfeier für den verstorbenen ehemaligen brandenburgischen Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) statt.

Die brandenburgische Fahne wird am Freitag auf halbmast gesetzt.
Die brandenburgische Fahne wird am Freitag auf halbmast gesetzt.Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Potsdam/Berlin - Am morgigen Freitag findet die Trauerfeier für den verstorbenen ehemaligen brandenburgischen Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) statt. Daher werden brandburgweit die Flaggen auf halbmast gesetzt, teilte das Innenministerium in Potsdam am Donnerstag mit. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) habe für den 22. Februar landesweit Trauerbeflaggung angeordnet. In Brandenburg werden demnach alle Dienststellen des Landes, die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterstehen, eine Trauerbeflaggung vornehmen.

Schönbohm starb im Alter von 81 Jahren

Schönbohm war am 7. Februar 2019 im Alter von 81 Jahren in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) nach einem Herzinfarkt gestorben. Die Trauerfeier für den früheren brandenburgischen Minister und Berliner Innensenator findet im Berliner Dom statt. Die Predigt hält der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, wie die Domgemeinde mitteilte.

Trauerredner werden Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sein. An dem Gottesdienst wirkt auch Bischof Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit, wie es weiter hieß. Anschließend gestalte die Bundeswehr eine Trauerzeremonie mit großem militärischen Ehrengeleit. Schönbohm war Generalleutnant a.D. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde er zum Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg ernannt. Sein Auftrag war es, die Auflösung der Nationalen Volksarmee (NVA) der früheren DDR zu koordinieren und die Soldaten in die Bundeswehr zu integrieren.

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