• Fachkräftemangel: IQ Netzwerk Brandenburg hilft bei der Arbeitsmarktintegration

Fachkräftemangel : IQ Netzwerk Brandenburg hilft bei der Arbeitsmarktintegration

Ausländische Fachkräfte sollen den Personalmangel in vielen Bereichen ausgleichen. Doch das gestaltet sich mitunter schwieriger als erhofft. Das IQ Netzwerk Brandenburg soll helfen.

Anna Kristina Bückmann
In vielen Bereichen fehlen Fachkräfte - nicht nur im medizinischen Sektor.
In vielen Bereichen fehlen Fachkräfte - nicht nur im medizinischen Sektor.Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (Symbolbild)

Potsdam - Aus Sicht von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) ist der Personalbedarf in vielen Bereichen oft nicht mehr zu decken. "Ob in der Pflege, bei Neuansiedlungen oder beim Ausbau von Betriebsstätten: Wir benötigen in vielen Bereichen mehr ausländische Fachkräfte", so der Minister am Samstag.

Jörg Steinbach (SPD), Brandenburgs Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie. 
Jörg Steinbach (SPD), Brandenburgs Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie. Foto: Soeren Stache/dpa

Obwohl im März das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten sei, bleibe die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte ein "anspruchsvolles Unterfangen", so Steinbach. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sei komplex. Hier benötigten Unternehmen Beratung und Unterstützung.

Steinbach begrüßte zwei mexikanische Ärzte, die mithilfe des IQ Netzwerks Brandenburg an das Kreiskrankenhaus Prignitz gekommen sind. Das Netzwerk ist nach Ministeriumsangaben eines von 16 Landesnetzwerken des bundesweiten Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung", das auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationsgeschichte abzielt und sich unter anderem für die Vermittlung und Qualifizierung von Medizinern aus Mexiko einsetzt.

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Die beiden Ärzte, die seit Mitte Oktober in der Prignitz einen Fachsprachkurs machen und als Hilfskräfte im medizinischen Dienst arbeiten, können nach der Fachsprachprüfung als Assistenzärzte arbeiten. Anschließend können sie an der Kenntnisprüfung teilnehmen, mit deren Bestehen ihr Abschluss anerkannt ist. (dpa)

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