• Entspannung bei Waldbrand: Regen in Lieberose kommt zur rechten Zeit

Entspannung bei Waldbrand : Regen in Lieberose kommt zur rechten Zeit

Es regnet in Brandenburg. Zum Glück. Der Waldbrand in der Lieberoser Heide ist nämlich noch nicht vollständig unter Kontrolle und am Donnerstag gab es einige Schwierigkeiten.

Vanessa Reiber
Der regnerische Start in den Freitag sorgte für etwas Entspannung im Kampf gegen die Flammen in der Lieberoser Heide.
Der regnerische Start in den Freitag sorgte für etwas Entspannung im Kampf gegen die Flammen in der Lieberoser Heide.Foto: Julian Stähle/dpa

Bei dem Brand in der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) hat Regen Entspannung gebracht. "Seit vier Uhr regnet es, das spielt uns in die Karten", sagte ein Sprecher der Feuerwehr Freitagmorgen. Zwei am Vortag angeforderte Löschhubschrauber wurden wieder abbestellt. Weitere Angaben zum Brand auf den ehemaligen Truppenübungsplatz in der Brandenburger Niederlausitz konnte die Feuerwehr am Morgen nicht machen.

Die Feuerwehr hatte am Donnerstag Schwierigkeiten, kleinere Schwelbrände auf einer Fläche von 100 Hektar zu löschen. Auf den Zufahrtswegen gefundene Munition erschwerte die Arbeit der Feuerwehrleute. Ein 500 Meter Sperrradius um den Fundort zweier Granaten wurde eingerichtet. Die Löschfahrzeuge mussten die Sperrzone umfahren. Ein Löschhubschrauber der Bundespolizei übernahm den größten Teil der Löscharbeiten.

Es bleibt regnerisch

Das Wetter in Berlin und Brandenburg wird am Wochenende ungemütlich. Der Himmel am Freitag ist bedeckt, es kommt gebietsweise zu Schauern, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitagmorgen sagte. Nachmittags ziehen kräftige Schauer und Gewitter über den Raum Berlin/Brandenburg. In den betroffenen Regionen weht ein steifer Wind mit einer Windgeschwindigkeit von rund 60 Kilometer pro Stunde.

Auch am Samstag verschwinden die Wolken und der Regen nicht, nachmittags rechnet der DWD im Süden Brandenburgs mit Gewittern. Die Waldbrandgefahr sinkt laut Gefahrenindex des DWD in Berlin und Brandenburg fast überall auf die niedrigste Stufe. Nur in Angermünde und Grünow soll die mittlere Gefahrstufe von 3 erhalten bleiben. (dpa)