• Bundestagswahl in Brandenburg: Endgültiges Ergebnis verkündet - nur leichte Änderungen

Bundestagswahl in Brandenburg : Endgültiges Ergebnis verkündet - nur leichte Änderungen

Die Zahl der SPD-Stimmen wurde leicht nach oben korrigiert, die CDU verlor einige Stimmen. Die Anteile der Parteien ändern sich aber nicht. 

Oliver von Riegen
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz setzte sich im Wahlkreis 61 durch.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz setzte sich im Wahlkreis 61 durch.Foto: REUTERS

Potsdam - Das endgültige Zweitstimmenergebnis der Bundestagswahl hat in Brandenburg nur leichte Änderungen gebracht - die Anteile der Parteien ändern sich dabei nicht. Nach dem endgültigen Ergebnis hat die SPD 39 Zweitstimmen mehr als vorläufig gemeldet. Das geht aus den Zahlen hervor, die Landeswahlleiter Bruno Küpper nach dem Landeswahlausschuss am Donnerstag veröffentlichte. Die AfD hat danach 32, die Linke 13 und die Grünen 5 Stimmen mehr. Die CDU verliert im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis 18 Stimmen, die FDP kommt auf 2 Stimmen weniger.

Die SPD erhielt nach dem endgültigen Ergebnis 450.573 Zweitstimmen und kommt damit weiter auf einen Anteil von 29,5 Prozent, gefolgt von der AfD mit 277.412 Stimmen und 18,1 Prozent sowie der CDU mit 233.891 Stimmen und 15,3 Prozent. Auf die FDP entfallen 142.426 Zweitstimmen - das ist ein Anteil von 9,3 Prozent. Die Grünen kommen auf 137.472 Stimmen und 9,0 Prozent, die Linke erhält 129.762 Stimmen und 8,5 Prozent.

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Damit holte die SPD 11,9 Prozentpunkte mehr als 2017, die Grünen gewannen 4,0 Punkte hinzu, die FDP legte um 2,2 Punkte zu. Die CDU stürzte um 11,4 Punkte ab, die Linke verlor 8,7 Punkte und die AfD büßte 2,1 Punkte ein.

Alle zehn Direktmandate an die SPD

Es bestätigte sich, dass alle zehn Direktmandate an die SPD gingen“, sagte Küpper. Die direkt gewählten Kandidatinnen und Kandidaten seien von den Kreiswahlleitungen darüber informiert worden. Wer über die Landeslisten der Parteien in den Bundestag kommt, steht ganz offiziell erst fest, wenn der Bundeswahlleiter die endgültige Verteilung der Mandate am 15. Oktober feststellt.

Geringfügig geändert hat sich auch die Zahl der Wählerinnen und Wähler, die mit 1.549.464 um 77 höher liegt als im vorläufigen Ergebnis angegeben. Das entspricht weiter einer Wahlbeteiligung von 75,6 Prozent. (dpa)

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