• Brandenburger in Thailand unter Verdacht Lübbenauer soll seine Freundin getötet haben

Brandenburg : Brandenburger in Thailand unter Verdacht Lübbenauer soll seine Freundin getötet haben

Potsdam - Ein 36-jähriger Brandenburger, der in der thailändischen Touristenhochburg Phuket seine Freundin umgebracht haben soll, bestreitet die Tat. Der Mann ließ über seinen Anwalt die Vorwürfe zurückweisen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte. Trotzdem erhoben die Behörden Anklage wegen Mordes. Dem aus Lübbenau stammenden Mann wird zur Last gelegt, die 35 Jahre alte Frau ermordet und die Leiche dann versteckt zu haben. Als die Polizei ihn festnehmen wollte, versuchte er, sich das Leben zu nehmen. Der 36-Jährige befindet sich nach Angaben der Polizei derzeit noch zur Behandlung in einem Krankenhaus. Anschließend soll er ins Gefängnis gebracht werden. Nach thailändischen Medienberichten war er vergangenes Jahr nach Phuket ausgewandert und hatte dort dann seine spätere Freundin kennengelernt. Die Frau wurde seit Anfang Juli vermisst. Ihre Leiche wurde nach einwöchiger Suche in einem Dschungel entdeckt. Nach Angaben von Nachbarn gab es zwischen beiden immer wieder Streit.

Erst Anfang Juni war auf den Philippinen ein 52 Jahre alter Brandenburger festgenommen worden, der wegen Mordversuchs mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Er war im Juli 2014 in Potsdams zu einer Haftstrafe verurteilt worden – wegen eines Messerangriffs in Teltow (Potsdam-Mittelmark) im Jahr 2006 auf einen anderen Mann. Dann sollte nach erfolgreicher Revision der Fall vor dem Landgericht Potsdam neu verhandelt werden. Doch der 52-Jährige tauchte unter und versteckte sich rund drei Jahre lang in dem südostasiatischen Inselstaat. Festgenommen wurde er in der Gemeinde Albuquerque, etwa 640 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.dpa/axf

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