• Beginn der Sommerferien in Brandenburg: Stauwochenende blieb aus - weitgehend

Beginn der Sommerferien in Brandenburg : Stauwochenende blieb aus - weitgehend

Vor einem Wochenende mit starkem Reiseverkehr hatte die Polizei zum Start der Sommerferien in Brandenburg gewarnt. Die Straßen blieben weniger voll als befürchtet, doch Staus blieben nicht aus.

Silke Nauschütz Klaus Peters dpa
Vor einem Stauwochenende wurde gewarnt.
Vor einem Stauwochenende wurde gewarnt.Foto: dpa

Potsdam  - Mit einigen Staus aber ohne weitere nennenswerte Verkehrsbeeinträchtigungen hat in Brandenburg der Reiseverkehr in die Sommerferien begonnen. Das teilte der Lagedienst der Polizei am Sonntag in Potsdam mit. Eine Sprecherin vermutete die hohen Temperaturen als Grund für weniger Autos und den relativ flüssigen Verkehr auf den Straßen.

Noch am Freitag hatte die Polizei vor starkem Reiseverkehr und Staus auf den Fernstraßen in Richtung Süden und der Küste gewarnt. Autofahrer sollten sich auf zähfließenden Verkehr und Stau wegen des sehr hohen Verkehrsaufkommens einstellen, hieß es. Am Donnerstag begannen die Sommerferien in Brandenburg, Berlin und Hamburg. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Ferien bereits am Montag begonnen.
[Abonnieren Sie kostenlos den neuen PNN-Newsletter "Potsdam Heute": Hier geht es zur Anmeldung.]

15 Kilometer Stau auf der A24
Auf der A11 am Kreuz Uckermark Richtung Berliner Ring staute es sich nach Informationen des ADAC am Sonntag zwischen der Anschlussstelle Pfingstberg und Anschlussstelle Joachimsthal auf vier Kilometern wegen einer Baustelle. Auf der A13 am Schönefelder Kreuz Richtung Dresden war der Verkehr an den Anschlussstellen Freiwalde und Duben auf einer Länge von drei Kilometern zähflüssig. Auf der A24 mussten Autofahrer zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Fehrbellin mehr Zeit einplanen, es staute sich auf etwa 15 Kilometern.

Sechs Autobahnabschnitte mit Staugefahr
Das Potsdamer Verkehrsministerium hatte auf sechs staugefährdete Autobahnabschnitte wegen Bauarbeiten hingewiesen. Dies betreffe unter anderem den Berliner Ring, die A2 Richtung Magdeburg, die Autobahnen in Richtung Polen und die A24 in Richtung Hamburg und Ostsee.
Bei Kontrollen will die Polizei nach eigenen Angaben ihr Augenmerk verstärkt auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit und die Ladungssicherung bei Wohnmobilen sowie Autos mit Wohnanhängern richten.
Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.