• „Verwandte statt Mutante“: Brandenburg wirbt für Corona-Impfungen

„Verwandte statt Mutante“ : Brandenburg wirbt für Corona-Impfungen

Etwas mehr als 48 Prozent der Brandenburger sind vollständig gegen Corona geimpft. Damit liegt die Mark auf einem hinteren Platz - eine Werbekampagne soll das ändern.

epd
Das Land hat eine Werbekampagne für die Corona-Impfung gestartet.
Das Land hat eine Werbekampagne für die Corona-Impfung gestartet.Foto: Land Brandenburg

Potsdam - Brandenburg will mit einer Werbekampagne mehr Menschen zu Corona-Schutzimpfungen bewegen. Mit Slogans wie „Grillfest statt Schnelltest“, „Lagerfeuer statt Infektionsherd“, „Tanzen statt Distanzen“ und „Verwandte statt Mutante“ sollen die Brandenburgerinnen und Brandenburger motiviert werden, sich impfen zu lassen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag zum Start der Kampagne in Potsdam mit.

Im Bundesland haben den Angaben zufolge inzwischen 48,4 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner vollen Impfschutz, 55,7 Prozent haben mindestens eine Erstimpfung erhalten. Damit liegt Brandenburg zusammen mit Hamburg bei der Quote vollständig Geimpfter bundesweit auf dem vorletzten Platz, Schlusslicht ist Sachsen mit 46,9 Prozent.

Plakate können überall aufgehängt werden

Die zentrale Botschaft der Werbekampagne laute, dass die Corona-Impfung ein weitgehend normales Leben ermögliche, hieß es: „Lassen Sie sich impfen!“ Auf dem Impfportal www.brandenburg-impft.de seien die Plakate zum Download eingestellt. Sie könnten von allen überall aufgehängt werden, zum Beispiel in Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern, Rathäusern und Ämtern, Betrieben, Lottoannahmestellen, Friseur-Salons, Gaststätten und Geschäften.

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Die Motive könnten auch als sogenannte Sharepics in den sozialen Medien geteilt werden, hieß es weiter. Es seien auch Filme gedreht worden, in denen unter anderem Ärztinnen und Ärzte sowie Geimpfte anhand von persönlichen Geschichten über die Vorteile und Chancen der Corona-Impfung berichten. Im August seien auch Online-Werbung, Radio-Spots und Plakate in Supermärkten geplant. (epd)


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