24.11.2017, 13°C
  • 08.11.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Diktatur über das Proletariat – und alle anderen

Im Petersburger Winterpalast wurde eine große Ausstellung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution eröffnet. Doch das offizielle Russland tut sich schwer mit dem Jahrestag. Foto: Friedemann Kohler/dpa

100 Jahre russische Revolution, ein unbequemes Jubiläum: Was Historiker heute am Roten Oktober und seinen Folgen interessiert.

Heinrich August Winkler über die Fehlstellen der russischen Revolution

Wäre es nach Karl Marx gegangen, hätte im Russland des Jahres 1917 keine proletarische Revolution stattfinden können. Dazu war das Land noch viel zu wenig industrialisiert und schlicht zu unterentwickelt. Aber Marx war seit 34 Jahren tot und Lenin stieß sich nicht an solchen Bedenken. Im Sommer 1917, wenige Monate nach dem Sturz der Zarenherrschaft durch die „bürgerliche“ Februarrevolution, erklärte er die bürgerlich-demokratische Revolution kurzerhand für beendet und die Bedingungen für einen bewaffneten Aufstand für gegeben. Marx folgte er darin, dass er wie dieser an die Wiederholbarkeit der „bürgerlichen“ Revolution von 1789 auf höherer Ebene glaubte.

Wie damals der „Dritte Stand“, das Bürgertum, eine funktionslos gewordene herrschende Klasse, den Feudaladel, entmachtet hatte, so würde im Fortgang der Geschichte der „Vierte Stand“, das industrielle Proletariat, die immer überflüssiger werdende Bourgeoisie aus der Herrschaft vertreiben – und das, wenn nötig, mit ähnlich terroristischen Mitteln wie 1793 die Jakobiner.

Mit ungeheuren menschlichen Kosten

Die Machteroberung durch die Bolschewiki im November 1917 und die Sprengung der freigewählten Konstituante im Januar 1918 trugen alle Züge eines Putsches. Was Lenin und seine Nachfolger schufen, war keine „Diktatur des Proletariats“ (den Begriff hatte Marx nicht erfunden, aber mehrfach benutzt), sondern die Diktatur einer selbsternannten Avantgarde von Berufsrevolutionären über das Proletariat und alle anderen Gesellschaftsklassen.

1926, zwei Jahre nach Lenins Tod, stellte Stalin Marx gewissermaßen auf den Kopf. In seiner Schrift „Zu den Fragen des Leninismus“ behauptete er, dass die Staatsmacht des revolutionären Proletariats im Gegensatz zu der des Bürgertums die sozialökonomischen Bedingungen nicht einfach vorfinde, sondern erst hervorbringen müsse. Das geschah denn auch – mit ungeheuren menschlichen Kosten und der Folge, dass alles, was sich an bürgerlichen Freiheiten vor 1917 in Russland entwickelt hatte, vernichtet wurde.

Ein knappes Dreivierteljahrhundert nach der Oktoberrevolution brach das System, das Lenin ins Leben gerufen hatte, zusammen. Es scheiterte in letzter Instanz daran, dass den Bolschewiki, den Fanatikern der Gleichheit, die Produktivkraft der Freiheit immer fremd geblieben war.

Gorbatschow: "Papst und Luther in einem"

Gorbatschows Versuch einer Demokratisierung der Sowjetunion unter Beibehaltung des leninistischen Parteimonopols kam der Quadratur des Kreises gleich. Das tiefste Dilemma des Reformers im Kreml bestand nach den Worten des britischen Historikers Archie Brown darin, dass er „Papst und Luther in einem“ war: Gorbatschow ging es um die radikale Veränderung einer Institution, an deren Spitze er selber stand, und er konnte diese Institution, die Kommunistische Partei der Sowjetunion, letztlich nicht anders verändern als durch den Bruch mit ihr.

Die Revolution von 1789 hat sich, entgegen den Erwartungen von Marx und Engels, nicht auf höherer Ebene wiederholt und vollendet. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, die Ideen von 1789, sind durch den jakobinischen Terror von 1793 nicht widerlegt worden. Sie haben diese Phase überlebt. Von den Ideen des Oktober 1917, die von Anfang an von Terror nicht zu trennen waren, kann man das nicht sagen. Von ihnen ist nichts geblieben, was in die Zukunft weisen würde.

Heinrich August Winkler ist Professor i. R. für die Geschichte des Westens an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt erschien von ihm:  Zerbricht der Westen? Über die gegenwärtige Krise in Europa und in Amerika (C.H. Beck Verlag, München 2017).


Ekaterina Makhotina über die rhetorische "Konterrevolution" von heute

Es mag erstaunen, wie wenig Aufmerksamkeit der russischen Revolution im Jahr ihres hundertsten Jubiläums in Russland gewidmet wird. Für den Kreml ist es offenbar ein unbequemes Jubiläum. Ganz ignorieren könnte man es aber auch nicht, denn sonst würde man den Roten Oktober, mit seiner ganzen symbolischen Kraft den heutigen Kommunisten überlassen. Als Vladimir Putin sich schließlich zu einer Aussage durchgerungen hatte, wurde die geschichtspolitische Richtung deutlich: Der Slogan „Die Revolution darf sich nicht wiederholen!“ wird die Leitlinie für die Revolutionserinnerung stellen.

Der Kreml beteuert Versöhnung und nationale Eintracht als wichtigste Lehre der Revolution. Es ist festzustellen: In der Geschichtspolitik wird der revolutionäre Prozess auf den bolschewistischen Staatsstreich 25./26. Oktober in Petrograd reduziert – und der Erfolg der Bolschewiki sehr unbestimmt mit der Spaltung der Eliten erklärt. Nicht die Gründe für die Revolution werden aktiv in Erinnerung gerufen, sondern ihre Folgen: der Bürgerkrieg.

Offizielle Verdrängungspolitik und gesellschaftliches Desinteresse

Die tagespolitische Aktualität liegt auf der Hand, wenn der russische, blutige Bürgerkrieg in einem Atemzug mit den „Farbrevolutionen“ in vielen der ehemaligen Sowjetrepubliken, vor allem mit dem Majdan in der Ukraine, genannt wird. Mit dem Begriff der Revolution sollen Schreckensszenarien von Chaos, Bürgerkrieg und Blutvergießen im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert werden.

Wichtig ist: Es geht dem Kreml nicht primär um Verdammung des Kommunismus (die Sowjetzeit wird seit Jahren nicht mehr negativ gedeutet), sondern um Verdammung der Revolution als politische Praxis. Das Beschweigen der Revolution und ihrer welthistorischen Bedeutung geht mit einer rhetorischen „Konterrevolution“ zusammen: Nicht die soziale Gerechtigkeit und Demokratie – Werte des Oktobers – werden als Ideale der Gegenwart hochgehalten, sondern Patriotismus und traditionelle Werte.

Die offizielle Verdrängungspolitik verbindet sich mit dem Desinteresse der Gesellschaft an der Russischen Revolution und an der Geschichte allgemein. Bereits vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion verkam die Oktoberrevolution zu einem starren Ritual, das gehorsam, aber unaufrichtig begangen wurde. In den 1990ern trauerte kaum jemand dem Revolutionsgedenktag hinterher. Mit der Vision der sozialen Gerechtigkeit kann die Mehrheit der jungen, konsumorientierten, am schnellen Gewinn interessierten Russen heute nur wenig anfangen.

"Mathilda" treibt die Menschen mehr um als die Revolution

Von den vielen Dimensionen der Revolutionsgeschichte zieht in den Oktobertagen 2017 nur die eine starke Aufmerksamkeit auf sich: das Liebesleben des Zaren Nikolais II. Die Russisch-Orthodoxe Kirche wollte den Kinostart des Films „Mathilda“ von Alexei Utschitel, der eine Liebesbeziehung des Thronnachfolgers Nikolai Romanov mit der Balletttänzerin Mathilda Kseszinskaja zeigt, verhindern: eine Entweihung und Verleumdung des heiligen Zaren mögen die Geistlichen und ultra-orthodox Gesinnten im Film erkennen. Die umstrittene „Mathilda“ illustriert sehr gut, dass eine Zarenliebschaft das Feuilleton und die Gesellschaft mehr umtreibt, als die Revolution.

Ekaterina Makhotina lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn.


Arnd Bauerkämper über die Russen in der russischen Revolution

Mit den unzufriedenen Bauern und Soldaten, die sich 1917 nach Frieden beziehungsweise nach Land sehnten, verfügte die Oktoberrevolution in Russland zwar über eine gesellschaftliche Basis. Für den Staatsstreich war aber letztlich die Entschlossenheit einer kleinen Gruppe von Bolschewiki um Lenin entscheidend, den Griff nach der Macht zu wagen. Systematische Gewalt gegen politische Gegner setzte spätestens schon mit der Gründung der Tscheka im Dezember 1917 ein, ohne dass der umfassende Terror im Stalinismus (seit den späten zwanziger Jahren) damit vorgezeichnet war.

Die Neue Ökonomische Politik, die 1922/23 den „Kriegskommunismus“ ablöste, führte vor allem in der Wirtschaft nochmals eine wirtschaftliche Lockerung und politische Öffnung herbei, allerdings im Rahmen des bolschewistischen Regimes.

Wenig untersucht ist die gesellschaftliche Wahrnehmung des Kommunismus

Die Interpretationen und Wahrnehmungen der unterschiedlichen Ausprägungen kommunistischer Herrschaft durch verschiedene Gesellschaftsgruppen sind aber bislang wenig untersucht worden. Im Gegensatz zur Erinnerungskultur in der UdSSR (bis 1991) spielt die Oktoberrevolution heute in Russland ebenso wie der Erste Weltkrieg nur eine untergeordnete Rolle.

Leider ist auch das Gedenken an die Opfer der kommunistischen Diktatur – vor allem des Stalinismus – seit den 1990er Jahren an den Rand gedrängt worden. Organisationen, die (wie „Memorial“) an das Leid erinnern, verdienen deshalb jede Unterstützung. Auch mit vergleichenden Studien zu den Auswirkungen der Oktoberrevolution auf andere Staaten könnte das Ereignis als historischer Ort klarer profiliert werden.

Arnd Bauerkämper, Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Freien Universität Berlin, arbeitet derzeit an einem Kooperationsprojekt mit Natalia Rostislavleva (Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität, Moskau) über Sicherheit und Humanität in Russland und Deutschland im Ersten Weltkrieg. Derzeit ist er Gerda-Henkel-Gastprofessor am Deutschen Historischen Institut London und an der London School of Economics.


Monica Rüthers über die Rezeption der Revolution

Der Niedergang des Zarenreiches zog sich von den frühen 1900er bis in die 1920er Jahre hin. Aber die Bolschewiki erhoben ihren Staatsstreich erfolgreich zum Gründungsmythos. Der „Große Oktober“ stand fortan für die Utopie einer lichten Zukunft, in der soziale Gerechtigkeit und Überfluss herrschen würden, und für den Kampf selbstloser Gründerfiguren, vor allem Lenins.

Stalin stellte sich selbst als großen Führer ins Zentrum. Zwanzig Jahre nach der Revolution beanspruchte die UdSSR 1937 bei der Pariser Weltausstellung einen Platz unter den Industrienationen und ließ die Monumentalstatue „Arbeiter und Kolchosbäuerin“ von der Spitze des Pavillons aus die Zukunft erobern. Der Zweite Weltkrieg kostete die Sowjetunion 27 Millionen Tote. Im Hungerjahr 1947 lebten die Sowjetbürger nicht wie Sieger, der schleppende Aufbau wurde Saboteuren angelastet.

Die ständigen Reformen ermüdeten die Menschen

Nach Stalins Tod 1953 denunzierte Nikita Chruschtschow Führerkult und Terror. Seine Devise war die „Erneuerung des Sozialismus“: Zurück zu den Werten der Revolution und zu Lenin! Die ständigen Reformen ermüdeten die Menschen jedoch.

Unter Leonid Breschnew war Stabilität populär, nicht Revolution. Das Trauma des Krieges verblasste. 1965 führte Breschnew mit einer pompösen Militärparade auf dem Roten Platz den 9. Mai als „Tag des Sieges“ ein. An diesem Tag steckten sich die Veteranen ihre Orden an und wurden bejubelt. Der gemeinsam errungene Sieg über den Faschismus gedieh zum zweiten Gründungsmythos. Zuletzt pries Michail Gorbatschow 1987, am 70. Jahrestag, seine Perestroika erfolglos als Revolution. In den 1990er Jahren suchte Boris Jelzin nach einer neuen „Russischen Idee“ jenseits der Sowjetgeschichte. Nicht so Wladimir Putin. Er begann seine Geschichtspolitik mit einer Auswahl positiver Erinnerungsorte und verknüpfte sie nach und nach zu einer tausendjährigen Folge glorreicher Taten.

Heute sind revolutionäre Umstürze negativ besetzt

Der Sieg im Zweiten Weltkrieg als Teil des familiären Erinnerns vieler Menschen stiftet bis heute Gemeinschaft. Revolutionäre Umstürze hingegen sind negativ besetzt. In dieser Lesart betrogen die Bolschewiki das Land um den Sieg im Ersten Weltkrieg und führten es in einen blutigen Bürgerkrieg. 2004 wurde der Feiertag am 7. November abgeschafft. Allerdings kann die Regierung den 100. Jahrestag der Revolution 2017 nicht ignorieren. So stehen in der offiziellen Rhetorik Versöhnung und nationale Eintracht im Mittelpunkt.

Monica Rüthers ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Hamburg und derzeit Fellow am Historischen Kolleg in München.


Gertrud Pickhan über begeisterte Revolutionstouristen

Unsere gegenwärtige Wahrnehmung der Machtergreifung der Bolschewiki ist wesentlich geprägt durch das Wissen um die weitere Entwicklung des durch sie ins Leben gerufenen neuen Staates, insbesondere die menschenverachtende Politik Stalins und das unrühmliche Ende der Sowjetunion.

Auf das zeitgenössische Publikum im Westen übte die Oktoberrevolution jedoch eine große Faszination aus. In den Jahren nach 1917 entstand ein regelrechter „Revolutionstourismus“ auf der Suche nach einem neuen Gesellschaftsmodell. Unter den Reisenden finden sich so prominente Namen wie Bertrand Russel, Walter Benjamin und Joseph Roth, in der Herrschaftszeit Stalins dann G.B. Shaw, Andre Gide und Lion Feuchtwanger.

Die umfangreiche Literatur zu ihren Reiseberichten war lange geprägt durch die Denkmuster des Kalten Krieges und attestierte all denen, die die Sowjetunion als ernst zu nehmende Alternative zu Kapitalismus und bürgerlicher Demokratie sahen, mentale Verwirrung und vermeidbare Fehleinschätzungen.

Zumindest auf dem Papier ein emanzipatorischer Anspruch

Will man die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen besser verstehen, ist zunächst einmal das Trauma des Ersten Weltkriegs zu nennen. Die meisten der Russlandreisenden hatten die Gräuel des Kriegsgeschehens erlebt und bei nicht wenigen herrschte der Eindruck vor, die westlichen Staaten hätten aus diesem Krieg keine Lehren gezogen, während die Oktoberrevolution zeigte, dass die Etablierung eines anderen Gesellschaftssystems, das zumindest auf dem Papier einen emanzipatorischen und egalitären Anspruch hatte, möglich war.

Zudem brachen die meisten europäischen Demokratien in den 1930er Jahren als Folge eines „latenten Bürgerkriegs“ (Andreas Wisching) zusammen. Vor diesem Hintergrund wird nachvollziehbarer, warum die Wahrnehmung vieler Zeitgenossen (es waren fast ausschließlich Männer, die reisten und darüber schrieben) durch ein polarisierendes Denkmuster von liberaler Schwäche und kommunistischer Stärke geprägt waren.

Joseph Roth war die Gleichmacherei ein Graus

Ein sehr differenziertes Bild der frühen Sowjetunion zeigt sich dagegen bei Joseph Roth, der 1926 in der Frankfurter Zeitung über seine Russlandreise schrieb. Vor der Reise hatte Roth noch Hoffnungen in das „neue Russland“ gesetzt. Die erzwungene Eindeutigkeit und Gleichmacherei, die er in Russland erlebte, waren ihm aber ein Graus und führten ihn zu dem Schluss: „Der Mensch wird zum bewussten Kollektivismus erzogen. Man sagt ihm aber nicht, dass außerdem noch eine Weisheit Platz hat, eine Weltanschauung nicht von einem Punkt aus aufgebaut wird, sondern von vielen tausenden, dass man nicht stehend das Leben begreift, sondern wandernd, immer wieder stehen bleibend.“ Mit seiner 1926 in der Sowjetunion gewonnenen Erkenntnis, dass Diversität und Pluralismus für das menschliche Miteinander unabdingbar sind und Demokratie ein ständiger Prozess ist, war Joseph Roth seiner Zeit weit voraus.

Gertrud Pickhan ist Professorin für Geschichte an der Freien Universität Berlin.


Martin Schulze Wessel über die kurze Autonomie der Ukraine

Die Russische Revolution hatte ihre wichtigsten Schauplätze im Zentrum des Reiches, in der Hauptstadt Petrograd, dem heutigen Petersburg. Ein wichtiges Epizentrum hatte sie jedoch in Kiew. Hier vollzog sich die Revolution unter nationalen Vorzeichen. In Kiew wurde im Juni 1917 die erste Regierung der modernen Ukraine gebildet, die mit der Provisorischen Regierung in Petrograd über eine Autonomie ihres Landes verhandelte.

Nach Übernahme der Bolschewiki rief die Kiewer Regierung, die Zentralrada, die Ukrainische Volksrepublik aus. Als sowjetische Streitkräfte in die Ukraine einrückten, wurde die staatliche Unabhängigkeit erklärt. Im Weltkrieg und im anschließenden Bürgerkrieg konnte diese aber nur vorübergehend gegen die Sowjetmacht verteidigt werden.

Auswirkungen des kriegerischen Konflikts zwischen Moskau und Kiew

Die Verflechtungen von sozialen Bewegungen und nationalen Autonomie- beziehungsweise Unabhängigkeitsbestrebungen zu verstehen, ist nach wie vor eine große Herausforderung für die Geschichtsforschung. In Bezug auf die russisch-ukrainischen Beziehungen stellt sie sich besonders dringend, seitdem zwischen Moskau und Kiew 2014 ein kriegerischer Konflikt ausgebrochen ist, der auf das Geschichtsbewusstsein beider Länder tiefgreifende Auswirkungen hat.

Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südeuropas an der LMU München.

Social Media

Umfrage

Soll die Biosphäre abgerissen werden, wie es die Grünen-Fraktion im Stadtparlament nun fordert? Stimmen Sie ab!