NACHRICHTEN
(26.05.09)
ADAC warnt vor
Abwrack-Falle
München - Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) hat auf Fallstricke bei der Abwrackprämie hingewiesen. „Das Auto muss bei der Verschrottung angemeldet sein, andernfalls ist die Prämie futsch“, sagt ADAC-Experte Andreas Hölzel. Wer erst abmeldet und später verschrottet, habe kein Anrecht auf den Staatszuschuss. In diese Falle seien bereits viele Neuwagenkäufer getappt. Grund dafür sei, dass das neue Auto oft bereits vor der Tür steht, die staatliche Prämie aber noch nicht offiziell genehmigt ist und die Halter nicht zwei Wagen gleichzeitig anmelden wollen. tmh
Gas wird noch günstiger
Berlin - Bei den Energiepreisen für Haushaltskunden halten die Trends der vergangenen Wochen an: Die Tarife für Gas zum Heizen und Kochen sinken während der Sommermonate in vielen Städten weiter. Das Verbraucherportal Verivox hat ermittelt, dass bundesweit 168 Gasversorger zum 1. Juni und 1. Juli Preissenkungen von durchschnittlich zehn Prozent angekündigt haben – darunter auch der Berliner Versorger Gasag, der eine Tarifsenkung um sechs Prozent zum Juli angekündigt hatte. kph
Sprachkurs für besseren Service
Berlin - Mitarbeiter aus der Berliner Tourismuswirtschaft können ab Montag im Internet Fremdsprachen lernen und sich so noch besser um ihre internationalen Gäste kümmern. Unter der Adresse www.service-in-the-city.eu gibt es maßgeschneiderte Dialoge und Vokabellisten für verschiedene Branchen, zunächst auf Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. jte
VW erhöht die Preise
Wolfsburg - Der Autobauer Volkswagen hebt in Deutschland seine Preise an. Wie VW am Montag in Wolfsburg mitteilte, steigen die unverbindlichen Preisempfehlungen für Fahrzeuge der Konzern-Kernmarke Volkswagen Pkw zum 28. Mai um durchschnittlich 0,95 Prozent. Ausgenommen seien die neuen Modelle Polo, Golf Plus, Golf GTI und GTD sowie der ab Herbst erhältliche neue Golf Variant. VW profitiert in Deutschland derzeit von der Abwrackprämie für Altautos. Im April war der Absatz der Marke Volkswagen um ein Viertel auf 63 300 Fahrzeuge gestiegen. dpa
Siemens bestückt Windpark vor Sylt Erlangen - Der Mischkonzern Siemens hat erneut einen Großauftrag für Windräder an Land gezogen. Der Energieversorger Scottish and Southern Energy habe 80 Anlagen bestellt, teilte Siemens am Montag in Erlangen mit. Ein entsprechender Vorvertrag sei unterzeichnet worden. Die Windräder mit einer Leistung von 288 Megawatt sind für den Windpark Butendiek bestimmt, der 34 Kilometer westlich der Nordseeinsel Sylt entsteht. Sie sollen 2012 in Betrieb gehen. Einen Auftragswert nannte das Unternehmen nicht. Laut Unternehmenskreisen liegt er bei gut 400 Millionen Euro. Siemens ist nach eigenen Angaben der weltgrößte Hersteller von sogenannten Offshore-Windanlagen. dpa