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  • 08.10.2017
  • von Heike Jahberg

Weil Arbeitskräfte fehlen: Familienunternehmer fordern schnelles Zuwanderungsgesetz

von Heike Jahberg

Reinhold von Eben-Worlée ist seit diesem Jahr Präsident des Verbands der Familienunternehmer. Foto: Anne Großmann/promol

"Wir brauchen eher mehr Zuwanderung statt weniger", sagt Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée, aber ohne echte Integration gehe das nicht.

Vor dem Beginn der politischen Sondierungen über eine Regierungsbildung machen die Familienunternehmer Druck auf die Politik und fordern ein schnelles Zuwanderungsgesetz. „Es gibt viele Bereiche, die ohne ausländische Arbeitskräfte nicht wachsen können“, sagte der Präsident des Verbands der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée, dem Tagesspiegel. „Nach der Bildung der neuen Regierung müssen wir dieses Thema sofort anfassen“, forderte der Verbandschef. Allein durch die Rente mit 63 würden hunderttausende Arbeitnehmer fehlen, wegen der Demographie kämen weitere Millionen dazu. „An diesen Zahlen lässt sich ablesen, dass wir eher mehr statt weniger Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland brauchen“, sagte Reinhold von Eben-Worlée. Nötig sei aber eine echte Integration. „Man darf nicht die Fehler aus den 60er und 70er Jahren wiederholen, als man Gastarbeiter aus Anatolien geholt hat, ihnen ein Bett hingestellt hat und sie wieder nach Hause schicken wollte, wenn die Arbeit ausgeht“, mahnte der Verbandschef.


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