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  • 16.03.2016
  • von Henrik Mortsiefer

Hauptstadtkonferenz im Roten Rathaus: Elektromobilität schafft 14.000 Arbeitsplätze bis 2030

von Henrik Mortsiefer

Heißes Pflaster. In Berlin sehen Experten viele Chancen für Jobs rund um die Elektromobilität. Foto: Petair - Fotolia

Berlin sollte das internationale Schaufenster der Elektromobilität werden. Auf der Hauptstadtkonferenz wird eine Zwischenbilanz gezogen. Der Blick geht in die Zukunft - und die verspricht viele neue Jobs.

Elektromobilität wird zum Jobmotor für Berlin - dies sagen zwei aktuelle Studien voraus. Nach einer Prognose des Beratungsunternehmens McKinsey, die an diesem Mittwoch auf der 4. Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Roten Rathaus vorgestellt wird, können bis 2030 in der Hauptstadt bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Als Metropole profitiert Berlin demnach in besonderem Maße vom Trend zu einer intelligenten, stadtverträglichen und umweltfreundlichen Mobilität. Eine von der Technologiestiftung Berlin in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu einem ähnlichen, allerdings etwas niedrigeren Ergebnis. So könnten nach dieser Prognose bis 2030 rund 10 000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Berlin entstehen - in den bereits bestehenden Technologieunternehmen und in Start-ups.

CO2-Emissionen sinken um 30 Prozent

McKinsey kommt in seinem Zukunftsszenario ferner zu der Einschätzung, dass im Zuge der Elektrifizierung des Individualverkehrs die CO2-Emissionen im Berliner Verkehrssektor bis 2030 um 30 Prozent sinken könnten. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Berliner Agentur für Elektromobilität (Emo). Die Hauptstadtkonferenz soll nach zwei Jahren Markthochlauf und drei Jahren Schaufenster Berlin-Brandenburg eine Art Zwischenbilanz der Elektromobilität in der Region ziehen. Dabei werden stärker als in den Vorjahren auch die Themen Digitalisierung und Automatisierung eine Rolle spielen.

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