• 12.07.2012
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Tragödie im Mont-Blanc-Massiv: Lawinenunglück: Zahl der Todesopfer steigt auf Neun

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Ein Rettungshubschrauber überfliegt das Mont-Blanc-Massiv auf der Suche nach weiteren Vermissten.

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind am Donnerstagmorgen neun Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Deutsche. Noch immer werden weitere Bergsteiger vermisst.

Bei einem Lawinenunglück sind in den französischen Alpen am Donnerstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Unter den bislang identifizierten Toten seien nach Angaben der französischen Behörden drei Deutsche, zwei Schweizer und zwei Spanier. Über die Nationalität der weiteren Toten gab es zunächst keine Angaben. Neun Bergsteiger überlebten den Meldungen zufolge mit Verletzungen. Vier Menschen wurden am Mittag noch vermisst. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Mont Maudit, einem 4.465 Meter hohen Berg im Mont-Blanc-Massiv. Gegen 05.25 Uhr am Morgen habe ein Verletzter einen Notruf abgesetzt, sagte ein Polizeisprecher. Die Lawine habe mindestens zwei Seilschaften erfasst. Zahlreiche Rettungskräfte waren am Mittag weiter im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen. Der Mont Maudit ist einer der beliebtesten Aufstiege zum Mont-Blanc.

Das Auswärtige Amt hat den Tod von drei Deutschen bei dem Lawinenunglück am Mont-Blanc-Massiv bestätigt. „Das Auswärtige Amt muss leider bestätigen, dass bei dem heutigen Lawinenunglück drei deutsche Staatsangehörige ums Leben gekommen sind“, sagte eine Sprecherin des Amtes am Donnerstag in Berlin. Das deutsche Generalkonsulat in Lion stehe mit den französischen Behörden in Kontakt.

Video: Lawine tötet mindestens acht Bergsteiger

Die Behörden in Frankreich sprachen von einem der verheerendsten Lawinenabgänge der vergangenen Jahre. Im August 2008 waren ebenfalls im Mont-Blanc-Massiv acht Bergsteiger durch eine Lawine getötet worden - vier Deutsche, drei Schweizer und ihr österreichischer Bergführer.

(tsp)

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