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  • 09.08.2018

Lombok: Erneutes Beben auf indonesischer Ferieninsel

Ein Roller fährt an den Trümmern eines Hauses vorbei, das bei einem Erdbeben eingestürzt ist. Foto: ADEK BERRY/AFP

Bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen bebt auf Lombok die Erde. Und das, während die Suche nach Überlebenden vom verheerenden Erdbeben am Wochenende noch läuft.

Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit mehr als 160 Toten hat ein starkes Nachbeben am Donnerstag die indonesische Ferieninsel Lombok im Nordwesten erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, handelte es sich um ein Beben der Stärke 5,9, nach amtlichen Angaben soll es sogar eine Stärke von 6,2 gehabt haben. Nach dem Erdbeben am Sonntag sind nach Behördenangaben etwa 156.000 Menschen auf Lombok obdachlos.

Ein AFP-Reporter berichtete von Panik unter den Evakuierten in einer Notunterkunft im Norden der Insel. Das Nachbeben ereignete sich laut USGS in geringer Tiefe, während Rettungsorganisationen noch nach Überlebenden in den Trümmern des Erdbebens vom Sonntag suchten. Ein Sprecher des indonesischen Katastrophenschutzes sagte, es habe seit Sonntag 355 Nachbeben gegeben.

Das Erdbeben vom Sonntag mit einer Stärke von 6,9 löschte nach Angaben von Hilfsorganisationen ganze Dörfer aus. Die Zahl der Toten stieg laut Katastrophenschutz am Donnerstag auf über 160. Mindestens 1400 Menschen seien schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher. Die Behörden baten um Medizin, Lebensmittel und sauberes Wasser für die Betroffenen.

Bereits eine Woche zuvor waren auf Lombok 17 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 ums Leben gekommen. (AFP, dpa)

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