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  • 18.05.2018
  • von Patrick Danner

Haftbefehl wegen versuchten Mordes: Mann soll Pausenbrot eines Kollegen vergiftet haben

von Patrick Danner

Ein Funkwagen der Polizei. (Symbolbild) Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Verdacht auf versuchten Mord: Ein Mann in NRW soll das Pausenbrot eines Kollegen mit einer unbekannten Substanz vergiftet haben.

In Nordrhein-Westfalen soll ein 56-jähriger Mann versucht haben, einen Kollegen durch Gift auf dessen Pausenbrot zu ermorden.

Die Tat soll sich bereits bereits Anfang Mai ereignet haben. Der Mitarbeiter einer Firma in der nordrhein-westfälischen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock bemerkte den Ermittlungen zufolge eine unbekannte Substanz auf dem Belag seines Pausenbrotes. Daraufhin informierte er die Firmenleitung und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Durch Bildaufnahmen konnte ein 56-jähriger Arbeitskollege des Opfers identifiziert werden. Es war zu erkennen, wie dieser die Brotdose öffnete und eine Substanz auf das Pausenbrot aufbrachte.

Als die Polizei den Tatverdächtigen an diesem Mittwoch festnahm, wurde eine kleine Flasche mit einer pulvrigen Substanz sichergestellt, die der Mann in einer Tasche bei sich trug.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen in Bielefeld ergaben sich weitere Hinweise auf chemische Substanzen.

Laut ersten Untersuchungsergebnisse des Anfang Mai sichergestellten Pausenbrotes besteht der dringende Verdacht, dass es sich bei der Substanz auf dem Brot um eine toxische Chemikalie handelt.

Weitere Untersuchungen der Substanz durch das Landeskriminalamt dauern an.

Da die Polizei von einem versuchten Tötungsdelikt durch Vergiftung ausgeht, ermittelt nun eine Mordkommission.

Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen. (mit dpa/afp)

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