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  • 14.05.2018

Fremdenfeindliche Attacke: Magdeburger hetzt offenbar Kampfhunde auf syrischen Familienvater

In Magdeburg wurde ein Syrer von einem 23-Jährigen und seinen beiden Kampfhunden attackiert (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/DPA

Bei einem fremdenfeindlich motivierten Übergriff in Magdeburg in Sachsen-Anhalt ist ein 29-jähriger syrischer Familienvater von sogenannten Kampfhunden gebissen worden.

Ein 23 Jahre alter Magdeburger soll eine syrische Familie fremdenfeindlich beschimpft und seine zwei Hunde gezielt auf sie gehetzt haben. Die Tiere griffen den 29 Jahre alten Familienvater an und bissen mehrfach zu, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der Attackierte kam mit schweren Bissverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Laut Polizei muss das genaue Geschehen noch ermittelt werden, weil die Angaben voneinander abwichen.

Es stehe allerdings fest, dass der 23-Jährige die Familie zunächst beleidigt habe und an ihr vorbeigegangen sei. Kurz darauf sei er zurückgekehrt und der Vater habe sich schützend vor seine Familie gestellt. Daraufhin habe der Verdächtige den 29-Jährigen in den sogenannten Schwitzkasten genommen, dann hätten die Hunde angegriffen.

Die alarmierte Polizei konnte nach dem Vorfall den Verdächtigen ermitteln. Die Hunde des Halters wurden vorläufig beschlagnahmt und befinden sich derzeit in einem Tierheim. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise. (dpa/afp/tsp)

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