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  • 14.11.2017

Kalifornien: Schüsse an einer Schule - fünf Tote

Ein Polizeiauto in den USA (Archivbild). Foto: AFP

An einer kalifornischen Schule sind fünf Personen getötet worden. Der Hintergrund ist unklar.

Wieder eine Schießerei mit mehreren Toten in den USA: An einer Grundschule in Kalifornien sind laut Medienberichten am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet worden, zudem wurden zwei Kinder verletzt. Unter den Toten ist der Täter, der nach Angaben eines Polizeisprechers von Einsatzkräften erschossen wurde. Über die Motive der Tat in einer ländlichen Gegend Nordkaliforniens wurde zunächst nichts bekannt.

Die Schießerei begann in einer Wohnung im Bezirk Tehama County und ging dann an der Schule weiter, wie US-Medien unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichteten. Die Lokalzeitung "Redding Record Searchlight" berichtete, der Täter habe sich offenbar verbarrikadiert, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Ein Nachbar berichtete dem Blatt, bei dem Schützen handle es sich um einen polizeibekannten Straftäter.

Schule evakuiert

Vizesheriff Phil Johnston sagte dem Nachrichtennetzwerk KCRA, rund hundert Beamte seien im Einsatz gewesen. Die Schule sei evakuiert worden. Die Grundschule liegt am Rande der Kleinstadt Corning.

Schusswaffenangriffe dieser Art geschehen in den USA immer wieder und lösen regelmäßig eine ergebnislose politische Debatte über die laxen Waffengesetze aus. So hatte erst vor gut einer Woche ein Schütze ein Blutbad in einer kleinen Kirche in Texas angerichtet. Er tötete 25 Gottesdienstbesucher sowie das ungeborene Kind einer Schwangeren.

Wiederum fünf Wochen davor hatte ein Heckenschütze in Las Vegas das schlimmste Schusswaffenmassaker der jüngeren US-Geschichte begangen. Er feuerte bei einem Countrymusik-Festival in die Besuchermenge und tötete 58 Menschen. (AFP)


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