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  • 04.02.2013

Machtergreifung: Kaum Gedenken in Brandenburg

Spuren des Nazi-Terrors. Bereits drei Jahre vor dem Bau des bekannten Konzentrationslagers Sachsenhausen – hier eine Registratur des Krankenreviers – hatten die Nationalsozialisten bei Oranienburg politisch Verfolgte, Gewerkschafter und Künstler inhaftiert. Foto: DAVIDS

Potsdam - Im Land Brandenburg gibt es deutliche Kritik am Umgang der Landesregierung mit dem Gedenken an die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren. Im Gegensatz zu Berlin wird in Brandenburg kaum daran gedacht. So gab es weder ein zentrales Gedenken am Jahrestag, dem 30. Januar, noch sind größere Veranstaltungen geplant. Eine umfangreiche Ausstellung, die die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten zu dem Thema veranstalten wollte, scheiterte an vom Land verweigerten Zuschüssen. „Der Förderantrag wurde vom Kulturministerium abgelehnt, was wir außerordentlich bedauern“", sagte der Sprecher der Stiftung, Horst Seferens, den PNN. Schließlich gebe es „eine Reihe von Terrororten“ im Land, die historisch noch nicht ausreichend erforscht seien. „Es wurde eine Chance vertan, diese Dinge aufzuarbeiten“, sagte Seferens. Auch Vertreter anderer Institutionen äußerten sich kritisch über das Engagement des Kulturministeriums. wik

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