Teures Stadion: Der SV Babelsberg will mehr Geld für den Betrieb des „Karli“. Foto: Andreas Klaer
Potsdam - Die Stadt Potsdam wird nicht den Betrieb des Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadions übernehmen. Eine solche Option war wegen der notorisch schlechten Finanzlage des Fußballdrittligisten SV Babelsberg 03 geprüft worden. Der SVB betreibt das Stadion seit einigen Jahren per Erbbaupacht. Ein von der Stadt favorisiertes Modell sieht nach PNN-Informationen nun vor, die jährlichen Zuschüsse für die Betriebskosten und die Instandhaltung des für acht Millionen Euro sanierten Stadions zu erhöhen. Allerdings soll auch der Frauenfußballbundesligist 1. FFC Turbine Potsdam künftig an den Betriebskosten beteiligt werden – mit rund 30 000 Euro pro Jahr. Nach dem bisherigen Nutzungsvertrag darf Turbine seine Spiele im „Karli“ kostenlos austragen. Der Verein lehnt eine finanzielle Beteiligung weiterhin ab. pee
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