• 06.10.2012
  • von Alexander Fröhlich

Bildungsvergleich: Grundschüler nicht einmal Durchschnitt - Ministerin zufrieden

von Alexander Fröhlich

Brandenburgs Grunddschüler haben Nachholbedarf. Foto: Marijan Murat/dpa

Brandenburgs Grundschüler schneiden schlecht bei einem Bildungsvergleich ab. Ministerin Münch sieht aber einen positiven Trend.

Potsdam/Berlin - Trotz der unterdurchschnittlichen Ergebnisse in Deutsch und Mathematik Brandenburger Grundschüler beim Ländervergleichstest ist Bildungsministerin Martina Münch (SPD) zufrieden mit den Ergebnissen. In Mathematik landeten die Viertklässler auf Platz 11, beim Leseverständnis erreichten die Kinder fast den Mittelwert und landeten damit auf Platz sieben. Beim Hörverstehen kamen die Brandenburger Grundschüler auf Platz 10. In diesem Bereich ist Brandenburg allerdings das Flächenland mit dem zweithöchsten Anteil von Kindern, die den Mindeststandard verfehlten. „Es gibt nichts, was man nicht verbessern könnte“, sagte Münch. Brandenburg liege aber im guten Mittelfeld, beim Lesen gebe es einen positiven Trend. Zugleich würden in kaum einem anderen Bundesland Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien so gut gefördert wie in Brandenburg, sagte sie.


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Spitzenreiter in allen drei getesteten Bereichen wurde Bayern. Die Studie orientierte sich an den von der Kultusministerkonferenz vereinbarten Bildungsstandards. Die Opposition im brandenburgischen Landtag forderte, es müssten noch mehr Lehrer als bisher eingestellt werden. Im Vergleich der Flächenländer scheide Brandenburg mies ab, auch weil generell weniger unterrichtet werde.

 

 

 

  • Erschienen am 06.10.2012 auf Seite 01

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