• 01.09.2010

Druck auf Bundesbank im Fall Sarrazin

Berlin - Die Bundesbank gerät in der Debatte um ihr Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (SPD) und dessen Thesen zur Integration unter Druck. Grüne und Linkspartei forderten die Bundesbank am Dienstag auf, die Abberufung Sarrazins von seinem Vorstandsposten in die Wege zu leiten. Ein Gespräch zwischen Bankpräsident Axel Weber und dem früheren Berliner Finanzsenator sollte noch am Dienstag, spätestens Mittwoch stattfinden, hieß es. In scharfer Form hatte sich die Bundesbank bereits am Dienstag von den Äußerungen Sarrazins distanziert. Ein Antrag auf Abberufung ihres Vorstandsmitglieds scheint deshalb nicht mehr ausgeschlossen. Mit einem Rücktritt Sarrazins wird nicht gerechnet. Im vergangenen Jahr erhielt er für acht Monate Vorstandstätigkeit rund 155 000 Euro. asi/sib/elsi/epd

  • Erschienen am 01.09.2010 auf Seite 01

Social Media

Das könnte Sie auch interessieren

Archiv

Umfrage

Das Stern-Center plant neue Ansiedlungen von Geschäften und Gastronomie-Einrichtungen. Widerspruch dagegen regt sich bei der AG Innenstadt. Finden Sie die Erweiterungspläne sinnvoll?