Berlin - Die Bundesbank gerät in der Debatte um ihr Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (SPD) und dessen Thesen zur Integration unter Druck. Grüne und Linkspartei forderten die Bundesbank am Dienstag auf, die Abberufung Sarrazins von seinem Vorstandsposten in die Wege zu leiten. Ein Gespräch zwischen Bankpräsident Axel Weber und dem früheren Berliner Finanzsenator sollte noch am Dienstag, spätestens Mittwoch stattfinden, hieß es. In scharfer Form hatte sich die Bundesbank bereits am Dienstag von den Äußerungen Sarrazins distanziert. Ein Antrag auf Abberufung ihres Vorstandsmitglieds scheint deshalb nicht mehr ausgeschlossen. Mit einem Rücktritt Sarrazins wird nicht gerechnet. Im vergangenen Jahr erhielt er für acht Monate Vorstandstätigkeit rund 155 000 Euro. asi/sib/elsi/epd
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