Berlin - Vor dem Beginn der Paralympics in Kanada am Freitag, den Olympischen Spielen für Sportler mit Behinderungen, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Athleten als „vorbildlich“ gelobt. Im Interview mit der internationalen Paralympics-Zeitung des Tagesspiegel sagte Merkel, dass „paralympische Sportlerinnen und Sportler außergewöhnliche und hervorragende Leistungen zeigen und dass sie vorbildlich auftreten“. Ihre „Leidenschaft, ihre Zielstrebigkeit und ihre großartigen Leistungen“ habe sie bei zahlreichen persönlichen Zusammentreffen kennen- und bewundern gelernt.
Die Kanzlerin antwortete auf Fragen von Schülern aus ganz Deutschland und betonte, sie wünsche sich, dass der „Sport der Menschen mit Behinderungen insgesamt in unserer Gesellschaft noch stärker wahrnehmbar und selbstverständlich wird“. Athletinnen und Athleten hätten „immer wieder durch ihr Können, aber auch durch die Sympathie, die sie gewonnen haben, dazu beigetragen, dass Deutschland heute weltweite Anerkennung genieße“, sagte Merkel. Nach Angaben der Bundeskanzlerin fördert die Bundesregierung den Spitzensport von Menschen mit Behinderung mit steigender Tendenz. Im vergangenen Jahr betrug die Fördersumme 5,8 Millionen Euro. Die Vorbereitungs- und Entsendekosten aus dem Bundeshaushalt betragen für Vancouver und Whistler bis zu 540 000 Euro.
Die dreisprachige Paralympics-Zeitung wird am heutigen Donnerstag und vor Ende der Spiele am 18. März in einer Auflage von fast einer Million Exemplaren dem Tagesspiegel, der „Zeit“, dem „Handelsblatt“ und den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ beiliegen. PNN
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